Nach fünf Tagen: Dynamo sammelt bei Ticketaktion über 100.000 Euro

Aufgrund der weiterhin ausbleibenden Zuschauer und damit fehlenden Einnahmen durch Ticketverkäufe leiden die Vereine finanziell unter der Corona-Pandemie. Dynamo Dresden hatte deshalb in der vergangenen Woche eine Aktion ins Leben gerufen, um an frisches Geld zu kommen. Dabei wurden bereits über 100.000 Euro eingenommen.

Fast 5.000 Karten verkauft

Seit dem vergangenen Donnerstag ist die "Gemeinschaftskarte 2020/21" erhältlich. Diese gibt es in drei Kategorien: Stehplatz (10 Euro), Sitzplatz (25 Euro) und VIP (50 Euro). Es ist eine symbolische Jahreskarte für die laufende Saison, um der SGD finanziell unter die Arme zu greifen. Wie die Sachsen am Dienstag vermeldeten, wurden seit dem Aktionsstart in etwas mehr als fünf Tagen bereits 4.895 Gemeinschaftskarten verkauft. Der Erlös beläuft sich auf über 100.000 Euro.

"Mit dieser großartigen Resonanz zeigt sich einmal mehr auf beeindruckende Weise, wie eng das Band von Dynamos Anhängerschaft zum Verein ist", äußerte sich Dynamos Geschäftsführer Jürgen Wehlend in der Mitteilung. "Wir wünschen uns natürlich, dass sich möglichst noch viele weitere Menschen in den nächsten Tagen und Wochen an der Aktion beteiligen."

Dynamo rechnet mit Millionen-Verlust

Die Gemeinschaftskarte ist nicht die erste Spendenaktion für den Verein in dieser Spielzeit. Bereits Ende Dezember gab es im Rahmen des DFB-Pokalspiels gegen den SV Darmstadt 98 die Aktion "30.000 Geister für Dynamo". Bei dieser wurden am Ende 72.269 Tickets verkauft. Der Gewinn für den Klub hatte mehr als 270.000 Euro betragen. Für die aktuelle Spielzeit rechnet die SGD – unter anderem aufgrund fehlender Zuschauereinnahmen – mit einem Gesamtverlust von bis zu fünf Millionen Euro.

   
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