Nach Fan-Empfang: DFB fordert Stellungnahme vom FCK

Rund 300 Fans hatten den Spielern des 1. FC Kaiserslautern nach dem Derby-Sieg in Mannheim einen emotionalen Empfang bereitet. Nun könnte die Aktion für den 1. FC Kaiserlautern jedoch ein Nachspiel haben.

Verstoß gegen Hygienekonzept?

Wie der DFB am Dienstag mitteilte, seien die Roten Teufel vom Spielausschuss dazu aufgefordert worden, eine Stellungnahme zu den Geschehnissen abzugeben. "Es besteht der Verdacht, dass der Verein gegen Vorgaben des wegen der Corona-Pandemie gültigen Hygienekonzepts verstoßen haben könnte", schreibt der Verband.

Konkret geht es darum, dass die Tür des Mannschaftsbusses geöffnet worden war. Videoaufnahmen würden nach DFB-Angaben darauf hindeuten, "dass Spieler möglicherweise ohne Einhalten von Mindestabständen oder Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes mit den Fans gefeiert haben könnten." Unter anderem Jean Zimmer war den Fans beim Anstimmen eines Fangesangs sehr nahegekommen.

Geldstrafe droht

"Nach Vorliegen und Auswerten der Stellungnahme wird der DFB-Spielausschuss zu gegebener Zeit über mögliche Folgen beraten und entscheiden", heißt es in der DFB-Mitteilung. Sollte sich der Verdacht bestätigten, droht dem FCK eine Geldstrafe. In der Bundesliga und der 2. Liga waren in den letzten Monaten mehrere Vereine nach Verstößen gegen das Hygienekonzept mit einer Geldstrafe belegt worden.

Der FCK hatte am Montag indes angekündigt, die "nicht-Corona-konforme Handlungen im Rahmen seines Verantwortungsbereiches" intern aufarbeiten zu wollen. Gegen die Fans ermittelt derweil die Polizei – unter anderem wegen des Zündens von Pyrotechnik. Aber auch die Corona-Verstöße sowie die Tatsache, dass der Verkehr behindert wurde, sollen im Rahmen der Ermittlungen untersucht werden.

   
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