Meppen seit vier Spielen sieglos: "Waren phasenweise zu passiv"

Das Warten auf einen Sieg geht beim SV Meppen weiter. Nach dem 2:2 beim SC Verl am Montagabend warten die Emsländer seit vier Spielen auf einen Erfolg. Ein Doppelpack von Morgan Faßbender reichte nicht. Ein Hauch Enttäuschung war den Beteiligten zwar anzumerken, dennoch konnten sie mit dem Punkt leben.

"Jeder Punkt zählt"

Stefan Krämer hat stets einen positiven Blick auf das Leben. So auch auf die Ergebnisse seiner Mannschaft. Seit vier Spielen warten die Emsländer auf einen Sieg, spielten zuletzt dreimal nur Unentschieden. "Nö. Das nervt nicht. Das heißt auch, dass wir dreimal in Folge nicht verloren haben. Jeder Punkt zählt", sagte der 55-Jährige nach dem 2:2 beim SC Verl bei "MagentaSport". Mit zehn Punkten nach acht Spielen steht der SVM auf dem zwölften Platz und fünf Punkte vor einem Abstiegsplatz.

Das Remis in Paderborn gegen die Verler einzuordnen, sei "nicht ganz so einfach", meinte der Coach. "Mit ein bisschen Abstand zum Spiel ist es ein gerechtes Ergebnis", so der gebürtige Mainzer. Beide Teams hätten bis zum Ende versucht, die Partie zu gewinnen. Gelungen ist es jedoch keiner der beiden Seiten. "In der zweiten Halbzeit waren wir für meinen Geschmack phasenweise zu passiv, haben zu weit hinten drin gestanden." Seine Mannen hätten "gute Umschaltmomente" gehabt, diese aber "hektisch und schlecht ausgespielt". Daher war er mit dem Auftritt im zweiten Durchgang nur "sehr bedingt" zufrieden.

Zeitpunkt des Gegentreffers "ärgerlich"

Dabei fing das Spiel für die Gäste richtig gut an. Morgan Faßbender war schon nach sieben Minuten zur Stelle, erzielte die frühe Führung. Den Ausgleich der Verler durch Joel Grodowski (26.) konterte der 23-Jährige nur fünf Minuten später zur erneuten Führung der Meppener. "Ich kann mich ein bisschen über die Tore freuen. Aber es wäre besser, wenn wir gewinnen." Dass sein Doppelpack nicht zum Sieg reichte, lag am späten Gegentreffer durch Joscha Wosz (87.).

"Hinten raus hätten wir gewinnen können, aber auch schon früher ein Gegentor fressen können", bekräftigte Krämer seinen Eindruck, ein gerechtes Ergebnis vorzufinden. Dennoch sei der Zeitpunkt des Gegentreffers "ärgerlich". Doch der Gegner habe es "gut gemacht. Sie haben nie aufgegeben. Ich hätte mir gewünscht, dass wir früher und höher vom eigenen Tor weg verteidigen. Aber Verl ist eine gute Mannschaft". Am Samstag steht das Heimspiel gegen Viktoria Köln an. "Wir gewinnen dann nächste Woche zu Hause", kündigte Faßbender an. Ein Dank sprach Krämer derweil den über 600 mitgereisten Fans aus: "Großes Kompliment an die Fans. Dass uns an einem Montagabend so viele Leute unterstützen, ist nicht selbstverständlich."

   
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