Martin Kind will härter gegen Problemfans vorgehen

Geschäftsführer Martin Kind vom Bundesligisten Hannover 96 fordert gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" einen verschärften Kampf gegen Problemfans: "Mithilfe von Videoüberwachung sollen Störer und Rowdies künftig identifiziert und direkt zur Kasse gebeten werden. Das tut weh und spricht sich in der Fanszene herum. Wir werden zur nächsten Saison eine neue Videotechnik im Stadion installieren, die ausschließlich auf die Fanszene ausgerichtet ist", sagte Kind. Vor allem vor dem Hintergrund der letzten Ereignissen beim Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin müsse man, so Kind, härter durchgreifen. "Es zeigt, dass wir die Probleme unterschätzt haben. Wir müssen jetzt ehrlich diskutieren und Antworten auf diese Auswüchse finden, sonst wird die Bundesliga beschädigt. Und wenn es ganz schlimm kommt, wird es auch bei uns in Hannover nur noch personifizierte Sitzplätze geben. Da können die Fans klagen, wie sie wollen. Wer Stehplätze haben will, muss sich ordentlich verhalten", erklärte der 67-jährige der Sonntagszeitung.

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