1,67 Mio. Euro! Energie erhält Förderbescheid für Stadionumbau

Über ein Jahr lang musste Energie Cottbus warten, nun ist er da, der Förderbescheid des Landes für die zweitliga-taugliche Sanierung des LEAG Energie Stadions. Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann übergab den Förderbescheid beim Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden in der Halbzeitpause an Vereinspräsident Sebastian Lemke. 

Mehrere Maßnahmen notwendig

Zunächst erhält Energie 1,67 Millionen Euro und damit den Großteil der zugesicherten Landesförderung in Höhe von zwei Millionen Euro. Der verbleibende Betrag soll für weitere Anforderungen genutzt werden können, die sich möglicherweise erst im Lizenzierungsverfahren für die 2. Bundesliga ergeben. Vorgesehen sind unter anderem Investitionen in die Flutlichtanlage, die Infrastruktur für Medienübertragungen, Verbesserungen im Zuschauerbereich sowie der Umbau einer Sporthalle für den Trainingsbetrieb. Insgesamt belaufen sich die geplanten Investitionen auf knapp 2,1 Millionen Euro.

Hoffmann spricht in einer Mitteilung von "einem guten Tag für den Profifußball in Brandenburg". Der FC Energie stehe nicht nur sportlich kurz vor dem Aufstieg, sondern habe nun auch die Investitionen in die Stadionmodernisierung gesichert. Das Land halte damit sein Versprechen ein, den Verein "großzügig mit Fördermitteln zu unterstützen". Zwar sei das Verfahren für manche "ein Geduldsspiel" gewesen, entscheidend sei aber, "dass wir wissen, wo das Tor steht". Zudem hebt Hoffmann die Bedeutung des Vereins hervor, der ein "Leuchtturm für den Fußball in Brandenburg" sei. Für den möglichen Aufstieg wünsche er dem Klub viel Erfolg.

"Klarheit und Perspektive"

Auch Lemke zeigt sich erleichtert über die Zusage. Nun könne der Verein die notwendigen Schritte einleiten, um die wichtigsten infrastrukturellen Maßnahmen schnell umzusetzen. Da die Zeit dränge, sei es besonders wichtig, schon vor der sportlichen Entscheidung "Klarheit und Perspektive" für den Verein und das Stadion geschaffen zu haben. Trotz der bevorstehenden Aufgaben nehme der Klub die zusätzliche Arbeit "gerne" auf sich. Langfristig werden allerdings wohl 30 bis 40 Millionen Euro notwendig sein, um das Stadion an die Anforderungen des modernen Profifußballs anzupassen. Derzeit wird eine Konzeptstudie dazu erstellt.

   

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