Magdeburg: Atik schließt Verbleib nicht aus – Beck nach Cottbus?

Mit sieben Toren und acht Vorlagen in 14 Spielen hat Baris Atik großen Anteil am Klassenerhalt des 1. FC Magdeburg. Ob er verlängert, ist aber weiterhin offen. Immerhin: Einen Verbleib schließt er nicht aus. Derweil steht Christian Beck im Fokus von Regionalligist Energie Cottbus.

"Habe nie behauptet, dass ich weggehe"

Würde es nach Sportchef Otmar Schork gehen, hätte Atik schon längst einen Vertrag für die kommende Spielzeit erhalten. Doch Eile verspürt der 26-Jährige nicht. Wie er gegenüber der "Volksstimme" betont, beschäftige er sich derzeit noch nicht damit, wie es nach Saisonende weitergeht: "Das wird sich automatisch klären. Wir sollten uns nicht darauf fokussieren, was ich tue oder nicht. Wichtig ist, dass wir einen guten Saisonabschluss abliefern."

Mit dem Ligaspiel gegen Unterhaching (Samstag) und dem Qualifikationsspiel zum DFB-Pokal gegen den Halleschen FC (am 29. Mai in Halberstadt) stehen noch zwei Partien an. "Es kommen wichtige zwei Wochen auf uns zu. Wir wollen die Saison mit einem guten Gefühl abschließen und für die Fans in den DFB-Pokal einziehen", blickt Atik voraus. Erst im Anschluss wird wohl eine Entscheidung über seine Zukunft fallen. Nachdem er zuletzt erklärt hatte, durchaus nach oben zu schielen, sagte er nun: "Ich habe nie behauptet, dass ich weggehe. Ich fühle mich hier wohl und die Mannschaft spielt sehr guten Fußball." Einen Verbleib schließt er somit nicht aus, wenngleich er bei mehreren höherklassigen Vereinen auf der Liste steht. "Ich würde lügen, wenn ich sage, dass andere Vereine kein Interesse haben. Die Anfragen sind da", hatte er zuletzt gesagt. Bis mindestens Ende Mai werden sich Verein und Fans gedulden müssen.

Beck ein Thema in Cottbus

Die FCM-Zukunft von Ex-Kapitän Christian Beck ist dagegen geklärt, er erhält nach über acht Jahren und 318 Pflichtspielen mit 148 Toren und 53 Vorlagen keinen neuen Vertrag. Wohin es den 33-Jährigen zieht, steht noch nicht fest. Ein mögliches Ziel könnte Viertligist Energie Cottbus sein. "Christian Beck ist bei uns auch auf dem Tisch gelandet. Er ist ein starker Angreifer mit einer bemerkenswerten Vita", sagt FCE-Sportchef Maximilian Zimmer der "Lausitzer Rundschau".

Der frühere Drittligist schaut sich Zimmer zufolge nach einem Stürmer um, "der vorn viele Bälle festmachen kann". Eine Qualität, die Beck in Magdeburg jahrelang ausgezeichnet hat. "Allerdings weiß ich nicht, ob er sich mit seinen 33 Jahren noch einmal so in Form bringen kann, dass er uns langfristig weiterhilft", schränkt Zimmer ein. In Cottbus würde Beck mit Claus-Dieter Wollitz auf einen Ex-FCM-Trainer treffen. Auch bei Carl Zeiss Jena soll der Stürmer ein Kandidat sein, was aufgrund seiner Erfurter Vergangenheit durchaus Brisanz hat.

   
  • Jo Mendt

    Mit Wollitz und Hoßmang (Cottbuser Stallgeruch) schaffte es Beck nicht mehr zur alten Form, ich wünsche ihm ein besseres Karriereende.

  • Theo Berlin

    In Cottbus könnte Christian Beck eine tolle Zeit erleben. Spielertypen wie er sie verkörpert, werden dort von den Fans auf Händen getragen (wie z.B. Rangelow). Wäre ein guter Schritt, sportlich wie auch emotional. Und mit dem alten/neuen Trainer kommt er sicher gut klar.

  • Daniel M.

    Ganz schön überheblich, der Cottbuser Sportchef. Das sollte Beck sich genau überlegen, dorthin zu gehen.
    RW Erfurt wäre doch eigentlich ideal. Aber finanziell sicher nicht machbar.

    • Timm Possible

      Die 2. Frage ist ob Beck bock auf den neuen – alten Trainer Wollitz bei Cottbus hat. Ich glaub nicht..

      • MD’ler

        Ich glaube doch. Beck kam doch mit jeden Trainer aus, außer Titz, der eben ganz andere Schwerpunkte setzt…

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