Landespokal: Haching nach zwei Last-Minute-Gegentoren raus

Die Spielvereinigung Unterhaching ist überraschend im Viertelfinale des Landespokals ausgeschieden. Beim Regionalligisten FC Schweinfurt lag der Favorit bis zur 87. Minute in Führung, musste dann aber in Unterzahl noch zwei späte Treffer hinnehmen und verlor mit 1:2.

Joker Pieper schießt Unterhaching spät aus dem Pokal

Bereits nach acht Minuten ging der Favorit aus Unterhaching durch ein Tor von Stephan Hain in Führung. Der 29-jährige Mittelstürmer, mit neun Treffern derzeit der beste Torschütze in der 3. Liga, vollendete ein Solo von der Mittellinie mit dem 1:0 für sein Team. In der Folge verpassten es die Oberbayern allerdings, gegen einen harmlosen Gastgeber frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen und vergaben teils beste Chancen.

Im zweiten Durchgang wurden die Schweinfurter mutiger und spielten ab der 67. Minute in Überzahl. Sascha Bigalke wurde nach einem Foul im Mittelfeld etwas zu laut und sah wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte. Die Schweinfurter hatten dennoch Probleme zu Chancen zu kommen und benötigten ein Kabinettstückchen des eingewechselten Florian Pieper für den Ausgleich. Der Mittelstürmer verwertete eine Kopfballablage von Lukas Billick per Hacke zum 1:1 (87.). Alles schien auf ein Elfmeterschießen hinauszulaufen, doch die Schweinfurter "Schnüdel" legten noch einmal nach. Wieder durch Pieper und wieder in schier unglaublicher Manier. Christopher Kracun mit einer Ecke in der Nachspielzeit und Pieper per Seitfallzieher mit dem Tor zum 2:1-Endstand. Kurz danach war Schluss und die kleine Pokalsensation perfekt.

Nachdem am Nachmittag bereits die Würzburger Kickers im Elfmeterschießen gegen 1860 Rosenheim verloren hatten, sind damit beide bayrischen Drittligisten aus dem Landespokal ausgeschieden.

   
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