"Kratzen, spucken, beißen": Hoßmang fordert anderen Auftritt

Wenn der 1. FC Magdeburg am Dienstagabend (19 Uhr) im Nachholspiel auf den 1. FC Saarbrücken trifft, will Trainer Thomas Hoßmang einen ganz anderen Aufritt von seiner Mannschaft sehen, als zuletzt beim 1:1 gegen Uerdingen.

Kaum Entwicklung zu erkennen

"In unserer Situation bedarf es einer anderen Art und Weise. Man spricht über Basics, sich in den entscheidenden Situationen zu behaupten und durchzusetzen, als Team zu funktionieren", sagte Hoßmang am Montagnachmittag. Das Motto laute: "Kratzen, spucken, beißen – mit Emotionen dagegenwirken." Dies sei klar angesprochen worden, teilte der 54-Jährige mit.

Das Problem: Es sind dieselben Ausführungen wie vor fast jedem Spiel. Doch scheinen die Ansagen des Trainerteams nicht zu fruchten. Nicht umsonst steht der FCM auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat nach 16 Spielen erst 14 Tore erzielt. Eine spielerische Weiterentwicklung ist unter Hoßmang, der im Endspurt der vergangenen Saison das Amt übernommen hatte, nicht zu erkennen – wenngleich der FCM aus den letzten acht Partien elf Punkte geholt hat und dabei nur einmal als Verlierer vom Platz ging. Dennoch ist die Kritik aus dem Umfeld des Klubs groß, viele Fans fordern schon jetzt den Rauswurf des Trainers.

"Können nicht zufrieden sein"

Weshalb das Duell gegen die Saarländer erneut auch für Hoßmang von immenser Bedeutung ist. Damit das Team und auch er selbst nach einem Erfolg mal wieder kurz durchatmen können, bedarf es einer deutlichen Steigerung im Vergleich zum Uerdingen-Spiel, als dem Team auch keine Führung geholfen hatte. "Wir können mit dem Auftritt nicht zufrieden sein." Immerhin stehen mit den Zugängen Nico Granatowski und Saliou Sané zwei neue Optionen zur Verfügung. Ob sie schon eine ernsthafte Option für den Dienstag sind, wollte Hoßmang nicht so recht verraten. Klarer ist die Sache hingegen bei Baris Atik, der vorerst ausfallen wird. Auch Maximilian Franzke, Timo Perthel, Florian Kath, Luka Sliskovic, Adrian Malachowski und Dustin Bomheuer fallen aus.

Für den Gegner findet Hoßmang hingegen viele lobende Worte. Der Aufsteiger habe den Schwung mitgenommen und sei gut in die Runde gestartet. Mit Nicklas Shipnoski und Sebastian Jacob, die zusammen 15 Tore erzielt haben, verfüge der FCS über viel Torgefahr. "Es ist eine Mannschat, die auch sehr diszipliniert steht und umschalten kann."

 
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