KFC Uerdingen: Ex-Trainer Stefan Krämer zieht vor Gericht

Ende Januar völlig überraschend beim KFC Uerdingen entlassen, zieht Ex-Trainer Stefan Krämer nun gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber vor Gericht – das berichtet die "Westdeutsche Zeitung". Auch mit mehreren Ex-Spielern stehen demnach Güteverhandlungen an.

31 Rechtsstreitigkeiten in drei Jahren

Zwei Niederlagen zu Beginn der Rückrunde kosteten Stefan Krämer Anfang des Jahres den Job, obwohl er mit dem KFC zu diesem Zeitpunkt den vierten Tabellenplatz belegte. Am 1. April sehen sich beide Seiten vor dem Krefelder Arbeitsgericht wieder. Auch mit den Ex-Spielern Leon Binder, Kai Schwertfeger und Charles Takyi und einem ehemaligen Mitarbeiter des Vereins wird es in den nächsten Wochen zu Gerichtsterminen kommen. "Wir versuchen mit allen Beteiligten noch vorab außergerichtliche Lösungen zu finden", so KFC-Vorstandsmitglied Frank Strüver gegenüber der Zeitung. Laut der "WZ" habe es in den vergangenen drei Jahren insgesamt 31 Rechtsstreitigkeiten mit Beteiligung des KFC Uerdingen vor dem Krefelder Arbeitsgericht gegeben.

Wiesinger-Fall läuft noch

Für Aufsehen sorgte vor allem der Arbeitsrechtsstreit zwischen Ex-Trainer Michael Wiesinger und dem KFC. Nachdem ihm das Gericht ausstehende Gehälter und Prämien in Höhe von rund 180.000 Euro zugesprochen hatte, legte der Verein Berufung ein. Im Mai soll der Fall vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf verhandelt werden. Auch die beiden Ex-Spieler Marcel Reichwein und Florian Rüter hatten gegen ausstehende Zahlungen geklagt, ehe sie einem Vergleich zustimmten. Aus sportlicher Sicht geht es für den seit zehn Spielen sieglosen KFC Uerdingen am Samstag mit einem Auswärtsspiel in Jena weiter.

   
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