Rechtsstreit mit Ex-Coach Wiesinger: KFC geht in Berufung

Der Rechtsstreit zwischen dem KFC Uerdingen und Ex-Trainer Michael Wiesinger geht in die nächste Runde. Das Arbeitsgericht Krefeld hatte im Februar zu Gunsten des Fußballlehrers entschieden und ihm eine Nachzahlung von 180.000 Euro eingeräumt. Wie die "Westdeutsche Zeitung" nun berichtet, hat der Verein Einspruch gegen dieses Urteil erhoben.

Gehalt und Prämien

Nächste Station: Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Ex-Fußballtrainer Michael Wiesinger pendelt zwischen den Gerichten, statt zwischen den Vereinen, denn sein Rechtsstreit mit Ex-Arbeitgeber KFC Uerdingen geht in die Verlängerung. Gegenstand der Verhandlungen sind Gehalt und Prämien in Höhe von rund 180.000 Euro, die dem noch bis 2020 unter Vertrag stehenden Trainers angeblich zustehen.

Aufstiegsprämie nach Freistellung?

In diese Summe inbegriffen soll laut "Westdeutscher Zeitung" auch die Kosten für eine Dienstwohnung und -wagen sein, sowie eine unausgezahlte Aufstiegsprämie im Vertrag. Denn Wiesinger wurde bereits vor Erreichen des ersten Tabellenplatzes von seiner Arbeit freigestellt – erst Nachfolger Stefan Krämer führte die Uerdinger auf den Aufstiegsplatz. Beide Parteien wollten sich nicht zum Berufungsverfahren äußern.

   
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