Re-Start oder Abbruch? Waldhof fordert neue Abstimmung

Vor zwei Wochen stimmte eine knappe Mehrheit der Klubs für die Fortsetzung der Saison. Der SV Waldhof Mannheim fordert nun eine neue Abstimmung.

"Veraltetes Meinungsbild"

Als die 20 Vereine Ende April zu einer Video-Konferenz mit dem DFB zusammenkamen, votierten zehn Klubs für eine Fortsetzung der Saison auch über den 30. Juni hinaus, acht waren dagegen und zwei enthielten sich. Wie sich im Nachgang zeigte, konnten sich 13 Drittligisten eine Fortführung der Spielzeit vorstellen, die übrigen sieben waren strikt dagegen.

Geht es nach Waldhof-Geschäftsführer Markus Kompp, soll nun nochmal abgestimmt werden: "Ich habe eine neue Abstimmung beantragt", sagte Kompp der "dpa" und erklärt: "Ich sehe es nicht ein, dass der DFB die Saison auf Basis eines veralteten Meinungsbildes, aber unter neuen Rahmenbedingungen, Stichwort neutraler Spielort, fortsetzen will." Der Hintergrund: Der Spielausschuss des DFB hat am vergangenen Freitag einen Antrag erarbeitet, wonach der Verband einen neutralen Spielort bestimmen könnte, falls am ursprünglichen Standort aufgrund behördlicher Vorgaben nicht gespielt werden kann.

Durch die Überlegung, Spiele möglicherweise an einem neutralen Spielort auszutragen, "ergibt sich eine neue Sachlage", argumentiert Kompp. "Dadurch könnten nochmals Mehrkosten auf die Vereine zukommen, was beispielsweise Unterbringung oder Anreise angeht." Ob es zu einer erneuten Abstimmung kommen wird, ist jedoch offen. Doch selbst wenn: Bindend wäre das Ergebnis für den DFB, der nach wie vor an einer Fortsetzung der Saison festhält, ohnehin nicht.

Waldhof sucht Hygienebeauftragten

Am heutigen Montagnachmittag will das DFB-Präsidium den Fahrplan für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs beschließen. Als Datum für den Re-Start gilt der 26. Mai. Bevor der Ball wieder rollt, sollen noch in dieser Woche zwei komplette Corona-Testungen bei allen 20 Vereinen durchgeführt werden.

Das Vorhaben des DFB stellt den Waldhof allerdings vor ein Problem: "Wir haben noch keinen Hygienebeauftragten, das habe ich dem DFB auch so mitgeteilt", erklärt Kompp. Für den Mannheimer Mannschaftsarzt sei die Durchführung der Testungen nicht machbar, da er nebenbei eine eigene Praxis betreibe. "Geht man davon aus, dass jeder Test ungefähr zehn Minuten dauert, wäre das allein zeitlich für ihn nicht darstellbar", rechnet der SVW-Geschäftsführer vor. "Der DFB möchte uns mit jemandem aus seinem eigenen Netzwerk aushelfen, bislang haben wir aber noch niemanden."

Dennoch plädiert Kompp weiterhin für einen Abbruch: "Wir machen ohnehin jetzt schon Verlust. Jetzt sollen wir noch mehr Geld investieren, um noch mehr Verluste zu machen." Bei einer Saison-Fortsetzung rechnet der Waldhof-Geschäftsführer mit einem Minus im "hohen sechsstelligen" Bereich. Für Kompp steht fest daher fest, "dass der DFB uns da vielleicht in die Insolvenz jagt".

   
  • Fränkischerlöwe78

    Typisch Barrackler wen ma am grünen Tisch die Entscheidung will , und zu den anderen nein Stimmer .Wen Abbruch ohne Aufsteiger mit Absteiger , dann will ich mal sehen ob da noch einer von den Vereinen nach Abbruch schreit .Wen es Absteiger gibt , weil dann wollens die Geisterspiele das es ist traurige . Viele gehen denen auf leim , weil aufstieg wäre gegen uns Löwen a Frechheit .Sind seit 14 spielen ungeschlagen ,kein Profi Team von Liga 1-3 hat so eine lange Serie ungeschlagen zu sein am stück !!!

    • Günther1987

      So So und wären die Löwen aktuell 2ter in der Tabelle wäre ein Abbruch und der Aufstieg okay??

  • DM von 1907

    Waldhof spielt eine richtig starke Saison – und der Kompp macht das alles kaputt. "Wir wollen so lange abstimmen, bis das (am Ende gar nicht bindende!) Ergebnis passt!"

    Waldhof hätte einen besseren Geschäftsführer verdient.

    • BTSV Löwe

      Das Problem ist ein ganz anderes, denn wenn der DFB bekannt geben würde das Mannheim bei einem Saisonabruch nicht aufsteigen würde,dann würde dieser Vollpfosten Komp mit Sicherheit für eine Fortsetzung der Saison votieren, das ist meine Meinung!!!Mit Blau Gelben grüssen ?????????!!!

    • Günther1987

      Bei den Fans würde man auch lieber lesen das einige Verträge verlängert werden statt jeden Tag Abbruch, Geisterspiele usw.

      @BTSV Löwe das ist das große Problem vom DFB kommt aktuell nicht viel außer das Konzept und 300.000€ pro Verein (die kammen auch nicht direkt vom DFB)

  • ulrich lüdtke

    Man kann natürlich jede Sache von mehreren Seiten betrachten,
    aber seltsamer Weise sind genau die Vereine für einen Abbruch,
    die davon profitieren würden.
    Das würde ich mir als DFB auch nicht gefallen lassen.

    • PeterPlys

      Seltsamerweise sind genau die Vereine für Geisterspiele, die meinen, noch um den Aufstieg zu spielen oder gar auf Gedeih und Verderb zum Aufstieg verdammt zu sein…

  • Benny

    Der Kompp erinnert stark an einen auf dem Rücken liegenden Maikäfer, der rumstrampelt und sich immer wieder an einen neuen Strohalm versucht zu klammern. Wenn er jetzt nicht spielen will, dann kann er auch in der nächsten Saison nicht spielen. Er rafft nicht, dass es bei Abbruch bis zum Impfstoff 2021 oder sogar 2022 keinen Kontaktsport mehr geben wird. Vermutlich wird er dann nicht mal mehr einen Verein haben, aber trotzdem irgendwelche Forderungen stellen. Der Typ ist macht sich einfach nur noch lächerlich.

    • Chemiker 1966

      Es ist aber schon ein kleiner Unterschied, ob ich 11 Spieltage in 5 Wochen spiele oder 38 in 10 Monaten, oder?

      Wann sollen denn Nachholspiele stattfinden. Montagabend? Im Juli, aber an den letzten beiden Spieltagen müssen ja alle Spiele parallel stattfinden…

      • muschaka

        Der Spielplan ist auch in einer normalen Saison extrem voll. Zu den Ligaspielen kommen Landespokal, und DFB Pokal. Nächstes Jahr kannst du wegen der EM nicht einfach so die Saison verlängern. Dazu soll die neue Saison später starten. Wird dann noch aufstockt, wird es noch schlimmer. Und wie kommst du auf 10 Monate? Von September bis Mai sind es eher 7 Monate.

      • Chemiker 1966

        Aber nie 11 Spieltage als englische Wochen hintereinander. Was passiert bei 14 Tagen Quarantäne? Über 10 Monate kann man das vielleicht ausgleichen.
        Und was soll das, dass man seine Heimspiele in 180 km Entfernung bestreitet. Dann kostet jedes Auswärtsspiel noch mehr Zeit, weil mehr Kilometer!

      • muschaka

        Würde mich nicht überraschen, wenn die gesperrten Stadien bei einem drohenden Umzug am Ende doch noch freigegeben werden.

      • Doppelherz

        Und da wunderst du dich, dass man euch einen Aluhelm aufsetzt?
        Ihr tut immer so, als ob ihr wüsstet warum jemand etwas macht oder sagt. Nie lasst ihr den Blick in die Zukunft auch nur einen Spalt offen.
        Wenn dann etwas eintritt was ihr hinlänglich fordert, wie z.B. dass der HFC wieder trainieren sollte, dann stellt ihr es als Eingeständnis und Beweis der Scheinheiligkeit dar- was wiederum niederträchtig und zynisch ist.
        Leider verwechselt ihr euch zu oft mit der Wahrheit …

      • muschaka

        In Halle wurde das Training auch erst verboten. Nachdem das Scheiben vom DFB für den Re-Start am Wochendende verschick wurde und der letzten Konferenz am Freitag erlaubt die Stadt plötzlich das Training nach einem Eilantrag bei der Stadt. Das hat mit Alu-Hut nichts zu tun. Ich sage auch nur, dass es mich nicht überraschen würde und nicht, dass es so sein wird!

      • Doppelherz

        Na weils einer Erpressung gleich kommt…wer nicht spielt bekommt Konsequenzen…welche auch immer…
        Der DFB-Express rollt ohne zu schauen ob alle Türen geschlossen sind, geschweige denn ob alle im Zug sitzen.
        Und somit hat der HFC sich dann doch, ohne es selbst zu wollen, eine Sonderregelung eingeholt.

      • Chemiker 1966

        Ja, nach Abwägung aller negativen Umständen. Das heißt, man wählt das kleinste Übel. Deswegen kann man den HFC auch nicht als Verweigerer betiteln. Sondern man legt die Argumente für einen Abbruch dar. Das ist ein Unterschied!

      • muschaka

        Aber warum wird es denn vorher von der Stadt verboten? Was hat sich geändert? Oder war das Verbot willkürlich? Ich will´s nur verstehen.

      • Osthesse

        Warum schreibt Ihr ständig diesen Blödsinn anstatt mal die Zusammenhänge zu erkennen?
        In Sachsen-Anhalt wurde vorige Woche im Rahmen der Lockerungen das "Sport treiben" in kleinen Gruppen wieder erlaubt. Das ist dann auch für den Fussball möglich, allerdings gilt diese "Erlaubnis" nur kontaktlos. Also Mindestabstand, bla, bla, bla. Aufgrund genau dieser Situation hatten der HFC und auch der FCM gesagt, dies ist keine Perspektive , die Saison fortzusetzen und, und jetzt kommt das, was ständig ignoriert wird, um die Spieler (Kosten) aus der Kurzarbeit zurück zu holen. Das ist der Grund, warum nicht mit "Hurra" und "Kanonenschüssen" wieder ins Training eingestiegen wurde.
        Nachdem nun der DFB seit vorgestern unverholen Drohungen ausspricht, sah sich der HFC und wahrscheinlich noch weitere Mannschaften in den nächsten Tagen gezwungen, die Mannschaft zurück zu holen und das trotz des offensichtlichen "Minus", was das letztendlich bedeutet.
        Und jetzt würde ich mir endlich mal wünschen, dass hier nicht nur aus der Hüfte geschossen wird, sondern endlich mal kapiert wird, was das alles auch für Mannschaften ohne Grossgönner bedeutet. Fällt denn niemanden auf, dass der ein oder andere Befürworter der Fortsetzung trotzdem ganz ruhig geworden ist und das hauptsächlich zwei Vereine hier permanent "jaulen"?

      • muschaka

        In den Wintermonaten wird es vermutlich wieder eine zweite Welle geben. Da wird es dann zu vermehrten Quarantänen kommen. Da kommst du dann auch mit dem normalen Spielplan ganz schnell an die grenzen. Wenn die Mannschaften jedes mal 14 Tage in Quarantäne muss, reichen zwei Ansteckungen (in zeitlichen Abständen) aus um eine Mannschaft schon einen Monat aus dem Verkehr zu ziehen.

      • Chemiker 1966

        Und wie soll dieses Problem bei 5 Wochen gelöst werden. Das Gesundheitsamt in Dresden bleibt bei seiner Entscheidungshoheit. Wo ist da die Wettbewerbsgleichheit in der "Vorbereitung"?

      • muschaka

        Die Wettbewerbsgleichheit fällt doch nächste Saison auch weg. Stell dir vor eine Mannschaft trifft es 5 mal und die andere nur 1 mal. Dann hat die erste Mannschaft ständig englische Wochen. Das lässt sich nicht verindern auf Grund regionaler Unterschiede.

      • Chemiker 1966

        Du hast aber noch nicht argumentiert, wie das Problem innerhalb von 5 Wochen gelöst werden soll.

        Und für mich ist es ein kleiner Unterschied, ob keine Vorbereitung, siehe Dresden oder eine Unterbrechung von 14 Tagen im laufenden Spielbetrieb. Weiterhin, ob ich noch Mittwoche frei habe, um dort irgendwelche Spieltage hinverlegen zu können oder nicht! Der Umstand bei Dresden, keine Vorbereitung ist damitx immer noch nicht gelöst! Und das sind die ARGUMENTE, die die Abbruchbefürworter ins Feld führen.

        Das einzige was der DFB macht, ist die Pistole auf die Brust zu setzen. Das entspricht keinem solidarischen Vorgehen. Ich habe noch die Worte von Seifert in den Ohren: "Ich bin sehr nachdenklich geworden und wir werden zukünftig viel ändern." Ach ja, das war ja die DFL, ich vergaß.

      • muschaka

        Und woher weiß man, wann z.B. in Jena wieder normal trainiert werden kann. Das kann einem keiner sagen. Verpassen sie dadurch einen großen Teil der Vorbereitung, hast du die selbe Diskussion am Anfang der nächsten Saison. Vielleicht haben sie dann auch nur 2 Wochen. Oder aber Wettkämpfe werden in Jena bis Jahresende verboten. Was machst du dann?

      • Chemiker 1966

        Was macht man denn in der Politik, man fährt auf Sicht. Und das bedeutet auch, dass man jederzeit zurück zu einem Lockdown kommen kann. Mittlerweile regional, siehe die Kennziffer 50 Infizierte auf 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Man hat also ein Abbruchszenario.
        Und warum macht man das, weil keiner Erfahrungen mit einer Pandemie in Deutschland hat. Und man hat da auch nicht gesagt, wir lassen die Schulen, die Geschäfte auf, weil man die sowieso wieder auf machen muss! Was ist denn dsa für ein Argument?
        Und es sagt keiner das bei Entscheidungen, die nicht auf Erfahrungen beruhen keine Fehler passieren. Aber das das kurzfristige Vorgehen, also die nächsten 5 Wochen, idiotisch ist (siehe Dresden, somit erste Erfahrungen), ist doch bitte erkennbar. Und diesbezüglich argumentieren die Vereine.

      • muschaka

        Du kannst doch nicht Profi-Fussball mit Schulen vergleichen? Das fängt schon bei den Hygienebedingungen an. Dazu werden Spieler regelmäßig getestet. Alles überhaupt nicht vergleichbar und wenn irgendwie möglich gewesen wäre, hätte man auch die offen gelassen.

        Ganz davon abgesehen sage ich nur, dass es nächste Saison nicht besser aussehen wird. Es wird genauso unabsehbare Probleme geben.

      • Chemiker 1966

        Es ist wirklich schwierig mit dir. Es geht darum, wenn man nicht weiß wie es weitergehen soll, dann macht man nicht einfach weiter!

        Warum kommt ihr bei eurer Argumentation immer folgendes Lied in den Sinn:
        Wenn der Pott aber nu en Loch hat

        Vielleicht dann doch lieber einen neuen Pott bauen ? und das jetzt nicht wieder wörtlich nehmen ?

      • muschaka

        Zumindest theoretisch weiß man doch, wie es weitergeht. Dafür ist das Konzept doch da. Ob das am Ende klappt, steht auf einem anderen Blatt. Man fährt jetzt eben genauso auf Sicht wie es im Herbst eben auch sein wird.

        Man will die Saison ja nicht ohne Grund beenden. Das wird einfach viel zu oft außer acht gelassen.
        Die Probleme fangen doch schon bei der Wertung der aktuellen Saison an. Wie wertest du die? Aufsteiger/Absteiger ja oder nein? Entscheidest du dich für eine Variante, egal welche, kannst du dich direkt auf Gerichtsverfahren einstellen: Ausgang ungewiss. So lange es da keine Klarheit durch Gerichtsurteile gibt, kannst du keine neue Saison planen. Wie auch, wenn du nicht mal wießt, wer dabei ist. Die betroffenen Teams können dann ebenso wenig planen.

      • Chemiker 1966

        Von daher hatte ich auch scho unter einem anderen Artikel geschrieben, sollen doch die Mannschaften die Aufsteiger unter sich ausspielen lassen. In der BBL wird so sogar der Meister gekhrt. Somit hat diesem Verfahren auch der FC Bayern zugestimmt. Kann also nicht ganz unfair sein.

        Und ja, dann gibt es in den Ligen keine Absteiger. Das würde dazu führen, dass man zukünftig in der 1. Liga und 2. Liga 20 Mannschaften hat, übrigens so, wie in allen anderen Topligen in Europa – zu denen ja auch die DFL aufschließen möchte. Dieses Prinzip könnte man auch in die 3. oder 4. Liga umsetzen. Des Weiteren soll es auch in den 4. Ligen nur Aufsteiger aber keine Absteiger geben. Oder hast Du da schon was von einer Fortführung gelesen? Ja, und bei dem Vorgehen ist von allen ein Entgegenkommen vorausgesetzt. Ein großer Vorteil, man hat zukünftig in der 3. Liga 22 Mannschaften. Somit zukünftig 5 Absteiger und jeder Meister der Regionalliga kann aufsteigen. Weiterer Vorteil, man zwingend niemanden insolvent in die 4. Liga zu gehen.

    • muschaka

      Eben, das verstehen die Abbruchsforderer ja nicht. Was passiert, wenn in der nächste Saison sich eine Stadt, ein Gesundheitsamt oder Bundesland querstelllt?.Dann hat man exakt das gleiche Problem und das wid sich bis zum Impfstoff auch nicht ändern.

      • Doppelherz

        Ja dann ist das so.
        Kommunen und Gesundheitsämter machen es doch nicht, weil sie Fußball nicht mögen oder euch eins auswischen wollen.

      • muschaka

        Ja, aber dann wird es doch nächste Saison nicht anders laufen als diese Saison nach einem möglichen Re-Start.

  • Odin65 Im Osten geboren

    langsam reicht es immer wieder was neues hauptsache nicht mehr spielen das nervt nur noch
    egal was passiert hauptsache waldhof geht nicht nach oben so ein drecks verein
    es wird zeit für verlässliche entscheidungen
    bei abbruch kann es nur eine annolierung geben

    • Christiane Sommer

      Annulierung ist doch Quatsch. Die 3. Liga hat 20 Vereine, dazu kämen 2 Absteiger aus Liga 2 plus die Aufsteiger aus den Regionalligen. Willst du dann mit 26 Vereinen spielen? Sicherlich nicht.

      • Benny

        Scheitert der Versuch Re-Start mit dem DFL Konzept, braucht man sich darüber auch keine Gedanken mehr machen. Da wird man in 1-3 Jahren eher komplett neue Ligen gründen müssen, mit den Vereinen die dann noch da sind.

      • Christiane Sommer

        Und der Re-Start soll besser sein? Das muss man wohl auch eher mal abwarten. Die ganzen Schönrechnungen der VEreine sind doch völlig für die Füße.

      • Günther1987

        Was passiert wenn nach dem Re-Start dann doch abgerochen wird, welche Tabelle nimmt man?
        Nur ein Beispiel, der 1.FCK rutscht ab auf einen Abstiegsplatz und Meppen auf Platz 5, wie werden diese Vereine dann reagieren???

      • Christiane Sommer

        Und es ist übrigens immer noch nicht geklärt, ob es Absteiger gibt. Da kann sich ja der DFB auch nicht festlegen. Geht die Saison wirkjlich bis 30.06.? Bei positiven Fällen ist das ausgeschlossen.

        Und die 2 Vereine, die sich enthalten haben, müssen jetzt auch mal die Eier haben und sich entscheiden. Das ist ja lächerlich.

        Fragen über Fragen… Und vom DFB hört man nichts.

      • Günther1987

        Sollte es keine Absteiger geben und das Aufgrund der Vereine die gegen eine Fortführung des Spielbetriebs waren, könnte dann die Nächste Diskusion ins Haus stehen da der Waldhof gegen alle diese Clubs noch spielt und diese dann nicht mehr 100% geben müssten. Mal darüber nachgedacht

        Also der DFB sollte jetzt mal Klartext sprechen

      • Friedrich Herschel

        Wenn’s weiter geht, dann wird es Absteiger geben. Gab’s hier nicht auch ein, zwei Artikel dazu, dass es "mit Befremden aufgenommen wurde", dass die Fortsetzung plötzlich ohne Absteiger sein soll?

      • Benny

        ist zumindest ein Versuch den Sport zu irgendwie am Leben zu erhalten. Das Konzept gilt ja als Blaupause für sämtliche Ligen und Sportarten. Wenn aber das Konzept nun scheitert, durch z.B. die Infizierten in Dresden, Boykottierer wie den Kompp oder sonst irgendwas, dann hat kein Konzept der Welt mehr eine Chance, weil es keinen Impfstoff gibt. Der Impfstoff wird dieses Jahr definitiv nicht mehr kommen und vermutlich nächstes Jahr auch nicht. Es wird dann kein Fussball, kein Basketball, Kein Ringen, Football, Handball oder sonst mer geben. Alles Kontaktsportarten.

      • Odin65 Im Osten geboren

        natürlich hast du recht aber ich will nicht das solche vereine wie waldhof plötzlich profitieren
        es gibt keine saubere lösung und man sollte nicht vergessen es sind alles wirtschaftsunternehmen die ums überleben kämpfen.sollte nicht weitergespielt werden wird es mehr pleiten geben.
        bei abbruch die jetzige tabelle für eine aufstieg nehmen halte ich für nicht richtig da die liga so ausgeglichen ist

      • PeterPlys

        Die profitieren nicht plötzlich, die haben sich Platz 2 erspielt und sind schon eine Weile in der Tabellenspitze.

        Und ich gehe mal davon aus, dass sie die Pandemie nicht ausgelöst haben.

      • Friedrich Herschel

        Die sind mit gerade mal einem Tor Vorsprung auf Platz 2. Angesichts von noch 11 Spieltagen ist das praktisch kein relevanter Vorsprung, der über Aufstieg oder nicht entscheiden sollte.

      • PeterPlys

        Irrelevant, wie viele Punkte oder Tore Vorsprung es sind.
        Platz 2 bleibt Platz 2. :-)

      • Friedrich Herschel

        Nee, das ist irre relevant. Bei 38 Spieltagen weißte nämlich, dass dann Sense ist. Unterhaching wusste nicht, dass es auf ein Tor ankommt, die hätten dann garantiert anders gespielt. Das gleiche bei Meppen/Ingolstadt um Platz 4 (Teilnahme DFB-Pokal).

      • muschaka

        .n

    • Skis76

      Was bist du denn für ein Typ? :-O

      Dieser "Drecksverein" ist in Fakt der Beste der Liga, gemessen an der Anzahl der Niederlagen.

      Dieser "Drecksverein" steht auf Platz zwei und kann es sportlich definitiv mit allen Mannschaften der Klasse aufnehmen.

      WARUM sollte dieser "Drecksverein" denn einen schmutzigen Aufstieg wollen?

      Schonmal drüber nachgedacht, dass da evtl. andere Dinge dahinterstehen, sowas wie die Gesundheit der Spieler zum Beispiel?

      • muschaka

        Dann wird man bei einer Annullierung auf eine Klage verzichten, weil man nicht schmutzig aufsteigen will?

        Warum Mannheim einen dreckigen Aufstieg will? Guck dir mal die Fernsehgelder der beiden Ligen, dann hast du schon einen millionenschweren Grund.

      • Skis76

        Ich habe keine Ahnung, ob da dann geklagt wird oder nicht. Ich bin nicht Waldhof Mannheim, noch nicht mal Fan der Mannschaft.

        Ich stelle nur fest, dass es immer so hingestellt wird, als ob Mannheim im Falle einer Fortsetzung chancenlos wäre und sie deshalb unbedingt den Abbruch wollen *Schulterzuck*
        Das sehe ich als Fan der dritten Liga eben nicht so.

        Möglicherweise möchte das Management von Mannheim gerne am grünen Tisch aufsteigen; wer kann es ihnen verdenken, würde wohl jeder wollen.

        Die negative Berichterstattung seitens 3LIga-online und die Kommentare der Leser hier hat diese Mannschaft aber nicht verdeint. Die spielen als Aufsteiger aus der RL mit dem fast kleinsten Etat wirklich eine grandiose Saison und stehen zurrecht auf der zwei.

        Wie gesagt, ich bin kein Fan, nur neutraler Beobachter.

      • muschaka

        Ich gebe dir absolut recht, die spielen eine tolle Saison. Umso trauriger ist es, dass sie das jetzt durch den medialen Offenbarungseid mit dem Arsch einreißen. Natürlich könnten sie auch sportlich aufsteigen, gar keine Frage, nur scheinen sie sich das selbst nicht zuzutrauen. Ich kann die Zweifel auch verstehen. Bei Mannheim laufen zahlreiche Verträge von Leistungsträgern aus. Man kann davon ausgehen, dass sie die wenigsten davon halten können. Vielleicht befüchtet man, dass die nicht mehr 100% geben.

        "Möglicherweise möchte das Management von Mannheim gerne am grünen Tisch
        aufsteigen; wer kann es ihnen verdenken, würde wohl jeder wollen."

        Genau das ist der springende Punkt. Das hat dann nichts mehr mit Sportlichkeit zu tun. Hätten sie alles für den Fortbetrieb gegeben und man würde abbechen, hätte wirklich niemand Mannheim den Aufstieg am grünen Tisch verübeln können. Das haben sie sich aber selber verbockt,

      • Potty

        Dein Lob zur Leistung der Mannheimer in allen Ehren, aber was das Management in Person Kompp abzieht ist gelinde gesagt unterste Schublade.
        Alle Register von Gründen herbeiziehen und dabei nicht mal auf den Tod aus dem Umfeld der Mannschaft zu verzichten, ist nur noch ulkig.
        Jetzt will er sogar eine Abstimmung für seinen Zweck.
        Vermutlich solange abstimmen bis es nach seinem Geschmack ist- schäbig.
        Das die Coronakrise eine ungewöhliche Situation darstellt, ist unwidersprochen. Aber wie die Vereine daraus Profit ziehen wollen ist schlimm.
        In allen Bereichen wird von Lockerungen und Erleichterungen geredet. Es gibt ein Hygienekonzept ( ob in allen Punkten gut oder nicht sei dahingestellt). Aber einige Vereinsfunktionäre wollen weiterhin ihr Schäfchen ins trockene (Aufstieg am grünen Tisch) bringen.
        Es wäre schön wenn endlich mal angefangen wird über Möglichkeiten des Neustartes nachzudenken anstatt ständig neue Verweigerungsgründe zu suchen.

  • FCM

    für den FCM wäre ein Abbruch wohl auch klüger und auch persönlich wäre ich dafür, aber dieses unsägliche Rumgezicke mit abstrusen Argumenten von Waldhof nervt schon seit Wochen.

  • Michael Vogel

    Schon wieder die Buwe ;-)

    Im Ernst, selbst wenn es jetzt 11:9 für die Abbruchbefürworter ausgehen würde, das würde nichts ändern. Der DFB hat das letzte Wort.

    • griesgramix

      …falsch, die Behörden haben das letzte Wort ;-)

      • BTSV1895

        Eben nicht,denn wenn der DFB es durchbekommt das Vereine die aufgrund der Pilitik nicht in ihren Stadien dürfen sondern auf neutralen Boden antreten müssen,dann hat die Politik keine Argumente mehr die Fußballspiele zu blockieren!!!

      • Chris

        Aber die Vereine hätten wieder das berechtigte Argument WETTBEWERBSVERZERRUNG!
        Dann müssten ALLE verbleibenden Drittligaspiele auf neutralen Boden stattfinden!
        Ist doch im Sinne der Vereine welche weiter spielen wollen….
        Möchten doch dass die Saison sportlich fair zuende gebracht wird, oder !!??

      • Potty

        Bei Geisterspielen ist der "Heimvorteil" wohl kaum von Relevanz.

      • Doppelherz

        Die Politik macht das, was sie für gesellschaftlich am sichersten und sinnvollsten hält…ihr nennt es lediglich blockieren. Bin gespannt was Erfurt als Stadt sagt, wenn Jena dort spielen soll, oder die Fans von RWE/FCC, oder die Polizei…

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