Knappe Mehrheit der Klubs für Saison-Fortsetzung

Das Meinungsbild innerhalb der 3. Liga steht! Wie eine offene Abfrage im Rahmen der Video-Konferenz am Montag ergab, hat sich eine knappe Mehrheit der Klubs für die Fortsetzung der Saison mit Geisterspielen ausgesprochen. Nun liegt der Ball beim DFB und der Politik.

10:8 pro Fortsetzung

Konkret stimmten mit Unterhaching, Ingolstadt, 1860 München, Braunschweig, Bayern II, Rostock, Würzburg, Uerdingen, Köln und Chemnitz zehn Klubs für eine mögliche Fortsetzung der Saison auch über den 30. Juni hinaus aus – sofern dies die behördlichen Verfügungsgrundlagen und politischen Genehmigungen erlauben. Kurios: Chemnitz gehörte zuletzt noch zu den acht Klubs, die einen Abbruch forderten. Mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Meppen enthielten sich zwei Klubs, wobei der FCK erklärte, sich grundsätzlich ebenfalls eine Saison-Fortsetzung mit Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Allerdings unter der Bedingung, dass die Serie bis zum 30. Juni beendet wird. Zur Haltung des SV Meppen ist noch nichts bekannt.

Auch der Ausschuss 3. Liga hatte sich am Samstag einstimmig für eine Fortführung der Saison ausgesprochen. Ziel bleibt, die Saison bis zum 30. Juni zu beenden. Duisburg, Mannheim, Magdeburg, Halle, Zwickau, Münster, Großaspach und Jena stimmten gegen eine Fortsetzung der Spielzeit. Wobei die Gegenstimme des MSV nicht als eindeutiges "Nein" zu verstehen ist. Denn eigentlich sind die Zebras für eine Fortführung der Spielzeit – aber nur dann, wenn es sowohl Auf- als auch Absteiger gibt. Dies wurde aber scheinbar nicht eindeutig vermerkt, sodass Duisburg mit "Nein" stimmte. Der Hintergrund: Im Raum steht ein Modell, das bei Geisterspielen die Aussetzung des Abstiegs vorsieht. Sollte es Anwendung finden, befürchten die Zebras eine Wettbewerbsverzerrung.

DFB muss entscheiden

Um einen endgültigen Beschluss handelt es sich mit der Stimmabfrage der Klubs aber noch nicht, wie der DFB erklärte: "Der Ausschuss 3. Liga und die in Folge zuständigen DFB-Gremien werden sich auf dieser Grundlage nun mit dem weiteren Vorgehen und den damit verbundenen Detailfragen befassen." Gegebenenfalls nötige Beschlüsse für die Fortsetzung der Spielzeit müssten dann vom DFB-Präsidium oder DFB-Vorstand gefasst werden. 

DFB-Vizepräsident Peter Frymuth spricht angesichts des nun vorliegenden Meinungsbildes von einem "wichtigen Schritt". Zwar sei das Bild nicht einheitlich, dennoch bestehe eine mehrheitliche Meinung unter den Klubs, wie im Falle einer veränderten behördlichen Verfügungslage verfahren werden sollte. "Auf dieser Basis wird der DFB in seiner Funktion als Liga-Träger die weiteren Prüfprozesse und Maßnahmen angehen. Klar ist: Das Gesamtwohl der Liga ist über Einzelinteressen zu stellen."

Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga, sagt: "Die Klubs der 3. Liga sind letztlich knapp mehrheitlich der einstimmig gefassten Empfehlung des Ausschusses gefolgt." Nachdem der "angemessene Ton" in der Diskussion in den vergangenen Tagen und Wochen verloren gegangen sei, äußert Eilers nun den Wunsch, "dass in der 3. Liga wieder mehr Sachlichkeit, Ehrlichkeit und Ruhe im Sinne der gemeinsamen Sache einkehrt." Schließlich sei es das Ziel, die 3. Liga in ihrer Struktur als Profiliga zu erhalten und ihre Zukunft zu sichern. Derweil wurde bekannt, dass der DFB dem Geisterspiel-Konzept der DFL im Wesentlichen folgen wird.

Politik hat letztes Wort

Ob die Saison aber tatsächlich mit Geisterspielen fortgesetzt werden kann, darüber entscheidet am Ende die Politik. Frühestens am Donnerstag, spätestens aber am 6. Mai soll im Rahmen einer weiteren Schaltkonferenz zwischen der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten eine Entscheidung fallen. Zuletzt hatten die Sportminister der Länder bereits vorsichtig grünes Licht gegeben. Sollten die Behörden Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit zulassen, könnte ab Mitte/Ende Mai wieder gespielt werden. Elf Spieltage stehen noch aus, derzeit ist die Saison über den 30. April hinaus bis auf Weiteres ausgesetzt.

   
  • Schokofan

    Wie soll das eigentlich gehen ohne das der nächste Ärger schon ins haus steht? einige Vereine dürfen seit ca. 2 Wochen wieder trainieren andere haben noch nicht mal begonnen . Und dann will man auch noch bis Ende mit der Saison fertig sein. Mit Chancengleichheit hat das nun aber auch recht wenig zu tun. Man könnte den bayrischen Vereinen umgekehrt also auch so etwas wie Wettbewerbsverzerrung vorwerfen !

    Das ausgerechnet die bayrischen Vereine so vehement darauf pochen die Saison so schnell wie möglich weiter zu führen ist für außenstehende ohne Hang zum Fußball nicht wirklich plausibel, wenn man weiß das Bayern eines der am stärksten von Corona Infektionen betroffen ist. Völlig gaga ist auch weil unsereins eine Maske tragen muss Profis dann aber in in einem 90 minütigen Spiel durch Schweiß und spucken ihre Tröpfchen ungeniert verteilen dürfen auch wenn dies im freien stattfindet ist dies keine Rechtfertigung da man ja trotzdem keinen Mindestabstand von eineinhalb Meter einhält.

    Was passiert eigentlich wenn einige Spieler verschiedener Vereine sich doch infizieren? dann müsste ja demnach die komplette Mannschaft + Betreuer in Quarantäne denn sie fahren ja vermutlich im Mannschaftsbus zum Spielort der ja oft weit entfernt ist.

    Man hört seltsamerweise gerade von den Vereinen die so vehement Geisterspiele vertreten bisher nichts wie das alles nicht auf dem Papier sondern in echt funktionieren soll und was die ganze chose zusätzlich an Kosten verursacht. Weil sie wissen das es eigentlich gar nicht machbar ist? Ist der immense Aufwand den es nicht zum Nulltarif gibt und das für gerade mal 2 Monate gerechtfertigt?

    • Friedrich Herschel

      Mir ist nicht bekannt, das Corona durch Schweiß übertragen werden kann. Afaik ist’s nur Tröpcheninfektion, das heißt durch die Schleimhäute.

      In welchem Bundesland lebst du, dass die Maskenpflicht sich auch auf den Arbeitsplatz erstreckt? Soweit ich weiß, gilt das bundesweit nur für den ÖPNV, bis auf Berlin ansonsten innerhalb von Geschäften.

      2 Monate? Das dürfte wohl so weiter gehen bis zu einem Impfstoff, also wohl noch bestenfalls (!) weitere 9 Monate.

      Wie sehen die (Langzeit)-Lösungen bei Abbruch aus, gerade in Hinblick auf die nächste Saison?

      • Wo arbeitest du denn, dass du keine tragen musst?
        Zum Einkaufen muss eine Maske aufgezogem werden.
        Warum? Weil der 1,5m Abstand nicht immer eigehalten werden kann.
        Gesnauso ist es für Angestellte im Einzelhandel.
        Wer den Abstand nicht einhalten kann muss eine Maske tragen.
        Hierzu musste auch eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden.

      • Friedrich Herschel

        "auf den Arbeitsplatz erstreckt" … damit sind ALLE Arbeitsplätze gemeint. Ganz allgemein. Nicht die Spezialfälle wie ÖPNV und Einzelhandel, die ich bereits erwähnte. Newsflash: nicht alle Menschen in Deutschland arbeiten in diesen beiden Branchen. Daher erneut die Frage: in welchem Bundesland gibt es denn eine allgemeine Maskenpflicht, die sich auf alle Arbeitsplätze in allen Branchen erstreckt?

      • Philipp Schramm

        Es gibt weit mehr Berufsbranchen, in den Maskenpflicht besteht, außer im Einzelhandel. Im ÖPNV brauchen nur die Fahrgäste einen Mund-Nase-Schutz tragen.
        Aber all das ist sowas von Rille, solange die DFB-Oberen ihren Willlen durchsetzen wollen.

        Ich sag es mal ganz anders. Wird ein Spieler positiv getestet, müsste rein theoretisch die komplette Mannschaft, inklusive Trainer und Betreuer-Stab in Quarantäne, sowie alle die, die mit ihm In Kontakt waren. Das könnte theoretisch auch die komplette Gegner-Mannschaft samt Trainer und Betreuerstab sein.
        Was der DFB macht ist einfach unverantwortlich und nicht zu respektieren. Der DFB setzt die Gesund vieler Menschen leichtfertig auf’s Spiel.
        Hier sollte ganz klar auch von der Poliotik ein Machtwort geredet werden und auch die Fußballspiele auf unbestimmte Zeit "verboten" werden.

      • Friedrich Herschel

        Das ist bundeslandspezifisch. In ein paar Bundesländern sinds noch Banken und Postfilialen … halt alles mit Publikumsverkehr. Davon, dass z.B. Handwerker einen solchen tragen müssten habe ich bisher nichts gelesen.

        Und ich frage dich erneut: Verbot bis "unbestimmt" schön und gut. Und wie gehts dann weiter? Sportlich, finanziell?

      • Philipp Schramm

        Ja, verdammt noch mal. Solange es keinen Impftsoff, bzw. keine Medikamente gegen diesen Virus gibt, sollte der Spielbetrieb ausgesetzt werden.
        Andere Sportarten haben auch ihren "Betrieb" eingestellt, also WARUM sollte der Fußball eine Sonderrolle bekommen? WARUM???

      • Friedrich Herschel

        Herrgott, selbst wenn genau das machen was du willst, der Fussball dann bis 2021/2022 (oder länger) still steht, die Frage, die du weiter nicht beantwortest bleibt doch:
        Wie geht’s dann weiter?

      • Philipp Schramm

        Sag mal, hast du echt keine anderen Probleme, als Fußball? Mensch, es gehen ganze Branchen vor die Hunde, weil sie nicht öffnen dürfen und du fragst, wann es wieder Fußball gibt?
        Muss ich das verstehen?

      • Friedrich Herschel

        1. das hier ist eine Fussballseite. Da wunderst du dich, warum wir hier über Fussball reden?
        2. genau. Das Problem betrifft nicht nur den Fussball. Ich habe bis jetzt aber noch keinen Vertreter der "Weiter-Lockdown"-Fraktion gefunden, der die gleiche Frage für den Rest der Wirtschaft beantworten könnte. Du hast richtig erkannt, dass sich die Frage überall stellt. Hast du den Antworten für all die anderen Branchen?

      • Um nochmal auf das von mir eingegangene zurückzukommen.
        Es gibt sicherlich für alles Argurmente…
        ob das nun pro oder contra Geisterspiele ist..
        pro oder contra Finanzen…
        pro oder contra Wettbewerb… Fairness… etc… Für alles gibt es Argumente.
        Es gibt aber kein Argument im Bezug auf Gesundheit.
        Einen Todesfall kann man nicht rückgängig machen.
        Aber naja… wir schauen mal… muss ja erst soweit kommen.
        Und dann wars wieder keiner… keiner der dann Verantwortung übernimmt.

      • Friedrich Herschel

        Es mag zwar hart klingen, aber man kann Todesfälle nie zu 100% ausschließen. Was ist denn dann deine Lösung? Wir schließen uns alle ein, bis hoffentlich nächstes Jahr der Impfstoff fertig ist? Funktioniert doch auch nicht.

        Das Virus ist in der Welt, wir werden es nicht so schnell los. Mit Pech sogar nie. Das heißt, wir müssen damit leben lernen. Risiken bestmöglich minimieren.

        Ich weiß, Corona ist gefährlicher als die Grippe, das stelle ich nicht in Zweifel. Es geht mir darum: es ist auch eine potenziell tödliche ansteckende Krankheit. Aber eine 0-Risiko-Strategie fahren wir ja auch nicht bei der Grippe, da haben wir bislang jedes Jahr tausende Tote hingenommen. Ich möchte auch nicht den Sinn der meisten getroffenen Corona-Schutzmaßnahmen in Zweifel ziehen, da war sehr vieles richtig. Aber es gibt einen Unterschied, wie wir mit Grippe und Corona umgehen. Hätten es die Grippe-Toten nicht genauso verdient, so geschützt zu werden? Was ist so fundamental anders? Ist es der Impfstoff? Den holen sich Millionen jedes Jahr nicht, weil sie die Grippe für nicht so gefährlich ansehen. Und das wird gesellschaftlich so hingenommen. Indianerehrenwort, dass du jedes Jahr die Grippeschutzimpfung hattest? Das soll kein Vorwurf sein, wenn du’s nicht hattest. Ich würde nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass ich das jedes Jahr gemacht habe.

  • Das ist doch alles nur noch krank…
    Wie kann man das sportliche und finanzielle vor die Gesundheit stellen?
    Es ist doch gar nicht bekannt, ob und in wie weit CoVid Langzeitschäden verursachen kann.
    Warten bis es ein Impfstoff gibt oder abbrechen.. alles andere ist Irrsinn…

    Es bleiben weiterhin ewig viel Fragen offen.. und nun noch mehr als aktuell…
    Ab wann ist ein Abbruch unumgänglich?
    Wenn ein Spieler an CoVid stirbt? – Pech?
    Wieviele müssen denn sterben?
    Wer trägt die Verantwortung?
    Welche Tabelle zählt dann? Hinrunde? vor Unterbrechung? Aktuelle? Oder nur die in der ein Beyrischer Club aufsteigen würde?
    Wird annuliert? Ist das dann überhaupt noch wichtig?
    Was wird gegen das Hauptproblem der CoVid- Übertragung (auf den Platz spucken) unternommen?

    Und noch etwas zum Thema Wettbewerbs-Fairness:
    Ist es fair, dass Mannschaften trainieren, wenn andere die nicht dürfen oder aus hygienischen Gründen nicht dürfen?
    Seltsam, dass man da nicht wartet, bis alle Teams trainieren können. Aber soll ja alles fair bleiben…
    Mann kann in dieser Situation eigentlich diesen Befürwortern nur noch negatives wüschen,
    damit sie verstehen warum ohne Impfstoff nicht gespielt werden dürfte.

    In diesem Sinne hoffe ich auf eine unveränderte Tabelle bis Saisonende und Gesundheit aller Teams, die sich für einen Abbruch ausgesprochen haben. Gesundheit hat vor allem Priorität!

    • Michael

      Geld vor Moral, Anstand und Gesundheit. Wenn es den ersten Spieler trifft, will es wieder keiner gewesen sein.

      • Mecklenburger

        Hier geht es Geld vor Moral. Nee ist klar. FAST alle Vereine profitieren von Ihren Entscheidungen. Egal welches Lager Sie sind.

      • Hier fehlt mir weiterhin der gesundheitliche Aspekt.
        Ja, fast jeder Verein profitiert SPORTLICH und FINANZIELL von seiner Entscheidung pro / contra Geisterspiele.
        Aber mit welchem Argument vertretet man gesundheitliche?
        Einschränken ist nicht aufheben.
        Nochmal: Es könnten auch Langzeitschäden der Lunge entstehen bis hin zum Tod!
        Wie rechtfertigt man das ?

      • Friedrich Herschel

        In dem man versucht, die Risiken möglichst gering zu halten. Merke: nicht 0. Es gibt schließlich auch das allgemeine Lebensrisiko. Die Fussballer könnten auch auf der Fahrt zum Stadion im Bus verunglücken. Will ja auch keiner. Also fährt man vorsichtig, ggf. mit zwei Fahrern, der Bus technisch super gewartet etc. Ein Restrisiko bleibt trotzdem. Wird man nie ausschließen können.

        Nun könnten wir lange drüber streiten, was denn ein "vertretbares Risiko" ist, letztlich können das aber nur die Spieler für sich selbst entscheiden. Ich habe bisher noch von keinem gehört, dass er auf keinen Fall wieder spielen möchte. Das es solche gibt, kann ich aber natürlich nicht ausschließen. Die sollten das dann mit ihren Vereinen besprechen.

        Wir beginnen auch gerade wieder Schulen und Geschäfte zu öffnen. Auch da bleibt trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer ein Restrisiko. Das Virus wird uns wohl leider noch lange erhalten bleiben. Sollte man dann nicht irgendwann anfangen, sich so gut wie möglich damit zu arrangieren? Das gilt für alle Lebensbereiche.

      • Und die erste Schule wurde am ersten Tag gleich wieder geschlossen.
        Und mit deiner Aussage erklärt sich ja schon alles bzgl. der Verantwortung eines Todesfalls.
        Er hätte ja auch wo anders sterben können… KLASSE!!!
        Das wird sicherlich auch der DFB schon so ausgemalt haben..
        Wer sagt denn, dass der Spieler sich auf dem Platz angesteckt hat?
        Perfekt! Danke!
        Es wird eine Maskenpflicht beschlossen und am gleichen Tag beschließt man Geisterspiele. Welch Ironie

      • Friedrich Herschel

        Wir können den Spieß auch umdrehen. Gib mal deinen Plan, wie’s weiter gehen soll, und ich baller Löcher rein. Hier, gleich das erste Hindernis:

        Dir ist klar, dass bereits jetzt die Entwicklungshilfe in Afrika stockt? Das der Kampf gegen Hunger und ansteckende Krankheiten dort nicht so weiter geführt wird wie vor Corona? Das dies auch damit zu tun hat, dass die Leute weniger spenden können, weil sie selbst wirtschaftlich ungewissen Zeiten entgegen blicken? Ich kann nun genauso argumentieren, dass du mit deinem Wirtschafts-Shutdown das Sterben nur nach Afrika verlagerst. Na, welche Moralkeule ist nun größer? Ist es das, worauf du hinaus willst? Einen virtuellen Schwanzlängenvergleich, wer moralisch besser dasteht? Ich warne dich, ich hab noch einen Hitler in Reserve.

        Sorry, aber es ist nunmal so, dass wir das beste aus der Situation machen müssen. Was das beste ist und wie wir das erreichen, darüber kann man diskutieren. Ich habe aber gerade nicht das Gefühl, dass du zu Kompromissen bereit bist.

      • Hatte oben einen Text geschrieben… aber nach diesem Post wieder gelöscht.
        Dies wird auch mein letzter Kommentar, denn das geht mir mittlerweile zu weit.
        Ich habe es nicht notwendig mich mit dir zu messen. Du gibts zu jedem Kommentar deinen Senf dazu.
        Ich stelle deine Meinung auch kaum in Frage, selbst rückst du aber auch keinen Millimeter von der Stelle.
        Hier mit Afrika anzufangen und dann aber für die Fortführung der 3. Liga zu stimmen indem mehrere Millionen Euro allein für Tests ausgegeben werden mussen… das hinkt doch schon sehr…
        Deinen H. kannst dir auch sparen. Allein das schießt dich schon dermaßen weit aus dem Orbit, dass es mir anschließend nichtmal wert ist hier auf eine weiter Antwort deinerseits zu achten. (Soll keine Beleidigung sein)
        In dem Sinne, machs gut und viel erfolg!

      • Friedrich Herschel

        Is ja auch so seriös, den DFB oder mir schon mal präventiv etwaige Todesfälle anlasten zu wollen.

    • Friedrich Herschel

      "In diesem Sinne hoffe ich auf […] Gesundheit aller Teams, die sich für einen Abbruch ausgesprochen
      haben."

      Heißt das im Umkehrschluß, dass du den Teams, die sich nicht für einen Abbruch eingesetzt haben keine Gesundheit wünschst? Warum sonst diese Einschränkung? Vor allem vor den Hintergrund, dass für dich "Gesundheit vor allem Priorität" hat … sollte sie dann nicht auch vor Schadenfreude oder Rachsucht stehen?

      • Man stellt keine Fragen, wenn man nicht auf vorherige antworten kann!
        Selbstversrändlich wünsche ich keinen Menschen Covid.
        Wenn es soweit kommt, dann aber möglichst die, die das zu verantworten habem.
        Es möchte doch jeder einen fairen Wettbewerb. Dann ist das doch auch gerecht.
        Oder wie oft nimmst du die Schuld auf dich, die andere zu verantworten haben?

      • Friedrich Herschel

        "Man stellt keine Fragen, wenn man nicht auf vorherige antworten kann!"… witzig, das haste an anderer Stelle bei mir genauso gemacht. Und auch abgesehen davon ist das Unsinn. Niemand muss erschöpfend auf alles Antworten parat haben, nur um dann selbst das Fragerecht zu erhalten. Wo haste denn sowas her?

        Und ich formuliere das als Frage, weil ich natürlich nicht deine Motive im Voraus kenne. Die muss ich erst ergründen, daher die Frageform.

  • Philipp Schramm

    Also Politiker würde ich dem DFB ganz schnell den Zahn ziehen und ALLE Sportveranstaltungen bis auf weiteres verbieten.
    Dann hat der DFB keine andere Wahl, als den Abbruch bekannt zugeben.

    Ich bin eigentlich seit langem kein "Freund" mehr des halleschen OB gewesen, nach seinen Sticheleien und Querelen gegen den HFC, aber hier und heute teile ich seine Meinung absolut, das es keine Geisterspiele im halleschem Stadion geben wird.

    • Friedrich Herschel

      Wärest du Politiker, dann könntest du nur maximal den Vereinen deines Bundeslandes den Spielbetrieb untersagen. Hättest du auch eine Lösung für die daraus resultierenden Nachteile dieser Vereine?

      • Philipp Schramm

        Kommt drauf an, ob du Politik auf Kommunal-, Landes- oder auf Bundesebene machst. Als Bundesminister kannst du durchaus über die komplette Bundesrepublik entscheiden.

      • Friedrich Herschel

        Nee, eben nicht. Kein Politiker auf Bundesebene hat die rechtliche Möglichkeit, allen Bundesländern dazu verpflichtende Vorgaben zu machen.

      • Sterneneisen

        Sportveranstaltungen zu verbieten, ist Ländersache. Der Bund (genauer: der Bundestag) gibt "nur" Empfehlungen aus.

  • Sterneneisen

    Wie heißt es so schön? Man sollte das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt wurde. Die Politik entscheidet. Nicht nur in Halle hat sie es sogar schon – Geisterspiele sind Stand Jetzt nicht möglich.

    • DM von 1907

      "Geisterspiele sind Stand Jetzt nicht möglich." – Das ist eine sehr exklusive Deutung, die – Stand heute – null Rückhalt in den Fakten findet.

      • Sterneneisen

        In mehreren Städten sind Spiele von Vereinen untersagt. Also doch, Fakt. Die letzte Meldung dazu ist keine 12h her.

      • Mecklenburger

        In Rostock wäre es Stand jetzt sehr gut möglich Geisterspiele auszutragen. Einzige Großstadt in Deutschland die Corona Frei ist. Wie die Zahlen eh in MV gering sind.

      • Michael

        Klasse, dann alle nach Rostock…

      • Mecklenburger

        Ja hier ist auch das Problem. In MV sind die Zahlen recht gering und darum kann man schlecht beurteilen wie es in anderen Städten bzw Bundesländer aussieht. Kann mir auch nicht vorstellen das wenn es weitergeht und alle 11 Spieltage nachgeholt werden. Eigentlich müssten sich die Teams dann von allen Leuten /Familie in der Zeit abschotten. Und dann wäre es vielleicht möglich aber nicht umsetzbar. Also sollte es eine Annullierung geben. Eigentlich ist jetzt nichts wirklich bei raus gekommen. Weil die Städte Jena, Halle schon dagegen sind. Und glaube die anderen Städte von den Vereinen die sich gegen eine Fortsetzung ausgesprochen haben, auch gegen Geisterspiele sind. Aber dann sollte es auch in der neuen Saison keine Geisterspiele geben. Und nicht weil man sein Willen bekommen hat auf einmal Geisterspiele durchführen.

      • Michael

        Ich sehe eher das Problem bei einigen Fans, die in Gruppen auswärts in der Stadt/vor dem Stadion auftauchen werden. Was natürlich die Heimfans auch nicht auf sich sitzen lassen und schon hat man eine große Menschenansammlung. Dann wird interessant, wie die jeweilige Stadt reagiert.

      • Friedrich Herschel

        Na mit dem Bußgeldkatalog wedeln. Das Infektionsschutzgesetz erlaubt ja Strafen bis zu 25.000 € … dürfte sich schnell rumsprechen.

      • Mecklenburger

        Wie gesagt, kann es mir auch nicht vorstellen, die 11 Spieltage noch durchzuführen. Aber bei Abbruch gibt es Klagen wegen sportlicher Benachteiligung und Sponsoren könnten Zahlungen aussetzen. Bei Annullierung wäre wahrscheinlich weniger Klagen wegen sportlicher Wettbewerbsverzerrung aber Sponsoren könnten noch mehr einfordern, weil offiziell keine Spiele stattgefunden haben?Keine Ahnung ob es machbar wäre. Vielleicht hätte man auch Playoffs um den Aufstieg machen können. Mit den Teams die fast Punktgleich sind. Aber wie soll man es dann mit der Regionalliga veranstalten? Noch mehr Spiele in der nächsten Saison wird wohl auch schwer möglich sein. Wenn keiner weiß wie lange es sich noch hinzieht.

      • Friedrich Herschel

        War Jena nicht auch coronafrei?

      • Doppelherz

        Nur weil der Bürgermeister das sagt??
        Nur weil es offiziell keine Neuansteckungen gibt?
        Ich würde es mir wünschen, finde es aber durchaus vermessen, so etwas zu behaupten.

  • Daniel M.

    Ne klare Mehrheit sieht anders aus. Zumal sich die Vereinen gar nciht aussuchen könnten, ob sie spielen dürfen. Das entscheiden Verordnungen. In Halle dürfte nach jetzigem Stand niemand vor den Ball treten.
    Für mich ist einzig ein Abbruch oder eine lange Unterbrechung sinnvoll. Geisterspiele sind Unsinn.
    Was Chemnitz da reitet, weiß keiner. Aber da geht ja ständig alles drunter und drüber.

  • Nikita

    Durchaus überraschend. Wichtig und richtig finde ich, dass die Fortsetzung der Saison auch über den 30. Juni hinaus erwogen und sogar präferiert wird. Sollten die Beschränkungen in ein paar Wochen weiter gelockert worden sein, würde das vieles vereinfachen.

  • Thomas

    Interessant dass Chemnitz für eine Fortsetzung votierte, haben sie sich doch am 17.April (https://www.chemnitzerfc.de/cfc/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=10568&cHash=7192cc819bb4fac137bfa71f644e47e9) noch öffentlich für einen Abbruch ausgesprochen.

  • Fussballer

    12:8… 10:8… Chemnitz stimmt dafür und dagegen? Das nenne ich doch mal Solidarität – oder schnelle, unbedachte und nicht richtig recherchierte Berichterstattung? Liebes Liga3-Team, sortiert doch erst einmal eure Notizen und berichtet dann, aber richtig! Dankeschön,

    • Mecklenburger

      Ist normal nicht rätselhaft. Der Insolvenz Verwalter von CFC hat sich klar für Geisterspiele stark gemacht, weil dort der Verlust am geringsten wäre.

  • Schokofan

    10 stimmten dafür
    8 Dagegen
    2 enthielten sich

    • 1860er Fan aus Straubing

      die beiden, die sich enthielten sind aber grundsätzlich dafür

      • DM von 1907

        Und Duisburg eigentlich auch! Also wirklich eine "knappe Mehrheit"?

      • Michael

        Natürlich. Die haben nur mit Nein gestimmt, weil der Abstieg nicht geregelt ist – ja ne is klar, das interessiert den Tabellenführer absolut. Noch vor allem anderen :) Die Stimme zählt und nicht das Geschwätz. Und die Position von Meppen ist nicht bekannt.

      • JAM

        Also ich verstehe nicht was für ein Sch…. in den Medien veröffentlicht wird ?
        Wen es interessiert, hier der Link zum Statement des MSV auf unserer Homepage:

        https://www.msv-duisburg.de/aktuelles/artikel/wenn-die-politik-ja-sagt-msv-fuer-spielbetrieb-mit-auf-abstieg/

        „Die Weiterführung des Spielbetriebs zur Ermittlung von Auf- und Absteigern – diese Position haben wir bereits in den vergangenen Wochen seit Unterbrechung des Spielbetriebs deutlich gemacht und dabei bleiben wir auch“, sagte MSV-Präsident Ingo Wald, der gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Klatt und Sportdirektor Ivo Grlic bei der Konferenz zugeschaltet war.

        „Wir wollen sportlich aufsteigen – wenn Politik und DFB einen Spielbetrieb zulassen. Wir werden uns dabei strikt an die Vorgaben aus Politik und von den Gesundheitsexperten halten im festen Vertrauen, dass die Entscheider dort am besten beurteilen können, was für das gesellschaftliche Allgemeinwohl notwendig ist“, unterstrich auch Michael Klatt.

        Sportdirektor Ivo Grlic verdeutlicht aber auch: „Sollte gespielt werden, darf das nicht zu einer sportliche Wettbewerbs-Verzerrung führen. Heißt: eine Aussetzung des Abstiegs darf es dann nicht geben. Jeder Punkt und jeder Platz müssen so wichtig sein wie bislang.“

        Das es eine Weiterführung der Liga nur mit Auf UND Absteiger geben kann versteht
        sich ja wohl von selbst. Sonst können sich ja alle Teams die auf einen Abstiegsplatz
        stehen oder noch vom Abstieg bedroht sind hängen lassen u. bräuchten theoretisch
        gar nicht antreten, weil sie eh nichts zu verlieren haben.
        Das der Verein da eine Wettbewerbsverzerrung befürchtet steht außer Frage.

    • Marko

      Meppen und Lautern enthielten sich

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