FCM muss außerordentliche Versammlung durchführen

Weil die Fans des 1. FC Magdeburg mit der aktuellen Lage ihres Vereins alles andere als zufrieden sind und die sportliche Führung zur Rede stellen wollen, hatten 1.194 Mitglieder einen Antrag auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung unterstützt. Der Verein prüft nun, wie diese umgesetzt werden kann.

"Miteinander steht an vorderster Stelle" 

Wie der Verein mitteilte, ist die satzungsgemäß notwendige Anzahl von 50 Anträgen erreicht worden. Deshalb muss – wie von den Fans gewünscht – eine außerordentliche Mitgliederversammlung abgehalten werden. "Die Gremien des 1. FC Magdeburg, Aufsichtsrat und Präsidium, befinden sich jetzt über die weitere Vorgehensweise und die Suche nach einem Termin, bei der vor allem die momentane pandemische Lage eine große Rolle spielt, im Austausch", schreiben die Elbestädter auf ihrer Homepage. Dem Klub sei wichtig, eine gute Lösung zu finden, erklärte FCM-Präsident Peter Fechner: "Das Miteinander steht beim 1. FC Magdeburg immer an vorderster Stelle. Deshalb soll auch bei diesem Thema ein konstruktiver und sachlicher Austausch stattfinden, bei dem sich alle Mitglieder bestmöglich wiederfinden."

Fans wollen Erklärung für Niedergang

Aktuell stehen die Blau-Weißen nach sechs Pleiten in Folge mit 21 Punkten nach 25 Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz und liegen fünf Punkte hinter dem rettenden Ufer. Die Entwicklung des Klubs zeigt in den vergangenen Jahren stets nach unten. Nachdem das Team 2019 aus der 2. Bundesliga abgestiegen war, konnte in der abgelaufenen Saison erst spät der Klassenerhalt in der 3. Liga gesichert werden. In dieser Saison steht der FCM seit Beginn im Abstiegskampf, ist mit zuletzt sechs Pleiten in Folge zurzeit so schlecht wie seit 18 Jahren nicht mehr. Nach dem Rücktritt von Thomas Hoßmang gab es unter Neu-Trainer Christian Titz drei Pleiten in drei Spielen. Es sind Zahlen, für die die Fans auf der Versammlung von der Chefetage eine Erklärung haben wollen.

   
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