"Extrem schwierige Geburt": Viktoria macht Schritt zum Klassenerhalt

Viktoria Köln kommt dem Ziel näher, einen Haken hinter die Saison zu setzen. Im Duell mit dem VfB Lübeck behielt die Mannschaft von Olaf Janßen knapp die Oberhand. Dank eines traumhaften Treffers vom 17-jährigen Said El Mala haben die Höhenberger einen Vorsprung von zehn Punkten vor den Abstiegsrängen erspielt.

"Sieht geil aus"

Konstanz hat Viktoria Köln in dieser Saison höchstens im Lazarett. Doch die Höhenberger konnten im Heimspiel gegen Lübeck einen großen Schritt zum Klassenerhalt machen. In der 66. Spielminute tänzelte Said El Mala an der Grundlinie in Richtung Tor, um die Kugel dann mithilfe vom Rücken von VfB-Keeper Yannic Stein im Tor zu versenken. "Sieht geil aus", bewertete der 17-Jährige seinen ersten Profi-Treffer später bei "Magenta Sport". Ein wichtiges Tor, welches das Kölner Punktekonto auf 42 Zähler stellt.

Auch Olaf Janßen staunte. "Da hatte der Fußballgott heute Einsehen mit uns. Von draußen hat es unglaublich ausgesehen", lobte der Viktoria-Coach die Einzelaktion seines Schützlings. Mehr kam von der Viktoria allerdings auch nicht. "Ich würde mal sagen, dass es eine extrem schwierige Geburt war", ordnete auf Janßen fairerweise ein, dass der Sieg der Kölner mit einer größeren Portion Glück zustande gekommen war. "Der Gegner hat extrem tief verteidigt mit ganz engen Ketten. Es ist eine hohe Kunst, da Lösungen zu finden. Die hatten wir in der ersten Halbzeit gefühlt gar nicht."

Janßen fehlte der Mut im Spiel

Stattdessen bewahrte Ben Voll seine Mannschaft vor dem Rückstand, zudem entschied sich Schiedsrichter Patrick Alt kurz vor der Pause gegen einen Elfmeter für die Lübecker. "Uns hat der Mut gefehlt, wir wurden immer ängstlicher. Wir wollten bloß keinen Fehlpass spielen", äußerte sich Janßen zur Gefahr, die durch das Lübecker Umschaltspiel entstanden war. Mit der zweiten Hälfte kam dann aber etwas mehr Souveränität ins Spiel der Kölner – und mit El Mala Einzelaktion auch das Highlight des Tages. Ein Vorsprung von zehn Punkten vor dem Abstiegsplatz scheint für die Viktoria nun erst einmal eine sichere Bank zu sein.

   
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