"Es tut verdammt weh": Abwärtstrend beim Jahn hält weiter an
Seit fünf Spielen sieglos und in der Tabelle mittlerweile auf dem vorletzten Platz angekommen: Der Trend beim SSV Jahn Regensburg zeigt derzeit klar nach unten. Trainer Sascha Hildmann bleibt aber trotz der 1:2-Niederlage gegen Düsseldorf ruhig und zeigte sich überzeugt, dass die Rückkehr in die Erfolgsspur nur eine Frage der Zeit ist.
"Maximal bitterer Abend"
Als Nassim Boujellab die Jahnelf nach 18 Minuten in Führung brachte, standen die Chancen auf den zweiten Saisonsieg gut. Doch nur vier Zeigerumdrehungen später kam Düsseldorf zum Ausgleich und entschied die Partie in der Schlussphase schließlich komplett. "Es tut verdammt weh, weil wir so viel investieren in so ein Spiel", zeigte sich Trainer Sascha Hildmann bei "MagentaSport" bedient. "Über 90 Minuten sind wir Düsseldorf angelaufen und haben versucht, sie unter Druck zu setzen. Dann kommen sie einmal vor das Tor und machen das Ding. Das ist total ärgerlich und tut mir Leid für die Jungs. Es ist ein maximal bitterer Abend."
Kapitän Felix Strauss sprach davon, dass "kleine Schlüsselmomente" die Partie am Ende entschieden hätten. Beim 1:2 etwa prallte der Ball von Strauss zu Eixler, der Keeper Hermann dann umkurvte und den Ball im leeren Tor unterbrachte. "Das ist bitter, wie der Ball durch die Reihen durchläuft. Das tut grad extrem weh, weil wir nah dran sind, gegen sehr gute Gegner Punkte zu holen, aber am Ende ohne Punkte dastehen." Im dritten Heimspiel war es die dritte Niederlage für die Jahnelf, die mehrere gute Chancen auf den zweiten Treffer vergab. "Das triggert mich total, weil wir immer nur knapp verlieren und jedes Mal mindestens einen Punkt mitnehmen können."
Vorletzter Tabellenplatz "noch nicht beunruhigend"
Insgesamt warten die Oberpfälzer nun schon seit fünf Partien auf einen Sieg und haben vier dieser Spiele verloren. Als Konsequenz daraus steht der vorletzte Tabellenplatz. Eine Tatsache, die Hildmann aber als "noch nicht beunruhigend" beschrieb, "weil es noch sehr am Anfang einer Saison ist". Der Tabellenplatz würde "überhaupt nicht unsere Leistung widerspiegeln", meinte der 54-Jährige und blieb daher zuversichtlich.
"Irgendwann wird auch dieser Schalter umgelegt und auch solche Spiele für uns entschieden werden. Wir sind auf einem guten Weg und spielen einen ordentlichen Fußball. Wichtig ist, dass wir ruhig bleiben und weiterarbeiten." Das sah auch Strauss so: "Wir müssen weitermachen und dürfen nicht in Unruhe verfallen. Dann werden wir irgendwann auch die Punkte mitnehmen." Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am Samstag beim VfB Stuttgart II.