Eintracht meldet Vollzug: Kobylanski unterschreibt bis 2022

Wie erwartet hat Eintracht Braunschweig am Donnerstag die Verpflichtung von Martin Kobylanski bestätigt. Bei den Löwen unterschrieb der offensive Mittelfeldspieler einen Vertrag bis 2022.

Top-Scorer in Münster

Nach einer starken Spielzeit mit zwölf Toren und sieben Vorlagen in 37 Spielen für den SC Preußen Münster und der damit verbundenen Wahl in die "Elf der Saison" stand der 25-Jährige bei diversen Zweit- und Drittligisten auf dem Zettel, das Rennen hat nun Eintracht Braunschweig gemacht. Da Kobylanskis Vertrag bei den Adlerträgern am 30. Juni ausläuft, wechselte er ablösefrei an die Hamburger Straße. "Martin passt mit seinen Eigenschaften genau in unser Anforderungsprofil", so BTSV-Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau. Darüber hinaus verfüge Kobylanski über "sehr gute Torjägerqualitäten" und sei "auf vielen Offensivpositionen einsetzbar", ergänzt Rau.

"Gesamtpaket hat einfach gepasst"

In der Tat gewinnt die Eintracht mit dem gebürtigen Berliner einen Unterschiedsspieler. Insgesamt stehen 104 Drittliga-Partien mit 45 Scorerpunkten in der Vita des 25-Jährigen. Auch in der 2. Liga bestritt der Deutsch-Pole für Cottbus und Union bereits 22 Spiele, hinzukommen acht Bundesliga-Einsätze im Trikot von Werder Bremen. Warum die Wahl trotz einiger Angebote aus der 2. Bundesliga auf den BTSV gefallen ist, begründet Kobylanski so: "Das Gesamtpaket hat einfach gepasst. Ich bin überzeugt, dass mein Wechsel nach Braunschweig die richtige Entscheidung ist." Der 25-Jährige blick zurück: "Als wir hier gespielt haben, war das schon eine riesen Kulisse. Ich freue mich auf das Team und darauf, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Insbesondere aber auch auf die Fans, die ihre Mannschaft immer pushen."

BTSV rüstet auf

Die Verpflichtung Kobylanskis ist bereits der dritte Braunschweiger Top-Transfers für die kommende Spielzeit. Zuletzt gab der BTSV schon die Verpflichtungen von Orhan Ademi (Würzburger Kickers) sowie Meppens Nick Proschwitz bekannt. Transfers, die nun einen Schluss zulassen: Eintracht Braunschweig peilt nach einer Saison, die nur aufgrund eines Treffers nicht mit dem Durchmarsch in die Regionalliga endete, die Rückkehr in die 2. Bundesliga an.

   
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