DFB-Pokal: So läuft die Auslosung heute Abend

Der Spielplan zur neuen Drittliga-Saison wird Mitte August veröffentlicht, die Auslosung der ersten Runde im DFB-Pokal findet bereits am heutigen Sonntag statt (18:30 Uhr, live in der ARD). liga3-online.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

Bis zu zwölf Drittligisten

Wie läuft die Auslosung ab?

Wie gewohnt wird die 1. Runde aus zwei Töpfen gezogen. Im "Profitopf" befinden sich alle 18 Erstligisten sowie die 14 besten Zweitligisten der vergangenen Saison. Im "Amateurtopf" befinden sich die vier schwächsten Zweitligisten und die vier besten Drittligisten (ohne Bayern II) der letzten Serie sowie 24 Vertreter aus den 21 Landesverbänden (Bayern, Niedersachsen und Westfalen haben jeweils zwei Startplätze).

Da die Teilnehmer aus den Landesverbänden bis auf eine Ausnahme (Magdeburg in Sachsen-Anhalt) noch nicht feststehen, wird die Auslosung mit entsprechenden Platzhaltern durchgeführt. Erst im August werden die seit März unterbrochenen Landespokal-Wettbewerbe fortgesetzt (hier die Termine), am 22. August sollen im Rahmen des "Finaltags der Amateure" die meisten Endspiele stattfinden – erst dann stehen alle Teilnehmer aus den Landesverbänden fest.

Die Ziehung am Sonntag wird von DFB-Präsident Fritz Keller und der stellvertretenden DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich vorgenommen.

Welche Drittligisten sind bereits sicher qualifiziert?

Mit Dresden, Wiesbaden, Ingolstadt, Duisburg und Magdeburg (der Landespokal in Sachsen-Anhalt wurde abgebrochen) sind bereits fünf Klubs sicher qualifiziert.

Wie viele Klubs aus der 3. Liga haben noch Chancen?

Mannheim, 1860 München, Rostock, Kaiserslautern, Lübeck und Saarbrücken könnten noch folgen, sofern sie ihren jeweiligen Landespokal-Wettbewerb gewinnen. Am Ende könnten bis zu zwölf Drittliga-Klubs beim DFB-Pokal in der Saison 2020/21 dabei sein.

Denn auch der SC Verl darf noch hoffen: Sollte der SV Rödinghausen den Pokal in Westfalen gewinnen, würde der SCV als dann bester westfälischer Regionalligist gegen den Meister der Oberliga Westfalen (SC Wiedenbrück) in einem Entscheidungsspiel um einen Startplatz im DFB-Pokal antreten.

Türkgücü München wird derweil nicht dabei sein. Zwar war der Klub die beste Amateurmannschaft in Bayern und wäre somit qualifiziert gewesen, doch weil die Saison in der Bayern-Staffel ab Anfang September ohne Türkgücü fortgesetzt wird, fallen die Partien der Münchener aus der Wertung. Somit wird der bayerische Fußballverband den Klub melden, der zum Zeitpunkt der Frist an der Tabellenspitze steht. Derzeit ist das der FC Schweinfurt.

 

Pokal noch vor Saisonstart

Wie lauten die möglichen Gegner der Drittligisten?

Die Klubs der 3. Liga werden in einem Heimspiel auf einen Erst- oder Zweitligisten treffen – ausgenommen sind Karlsruhe, Nürnberg, Braunschweig und Würzburg, die wie die Drittligisten aus dem Amateurtopf gezogen werden. Ein direktes Drittliga-Duell ist nicht möglich.

Wann wird gespielt?

Die 1. Runde findet noch vor dem Start der Drittliga-Saison vom 11. bis zum 14. September statt. Die zeitgenaue Terminierung der Partien soll "schnellstmöglich nach der Meldung der potenziellen Spielorte" erfolgen, so der DFB.

Wie hoch sind die Prämien?

Die genaue Höhe der Prämien wurde noch nicht festgelegt. In der letzten Saison haben alle Teilnehmer an der ersten Runde 175.500 Euro bzw. 130.500 Euro als Landespokal-Gewinner erhalten. Für die zweite Runde kassierte jeder Klub 351.000 Euro, für das Achtelfinale weitere 702.000 Euro und für das Viertelfinale nochmals 1,404 Millionen Euro. Der Einzug in das Halbfinale wurde mit 2,8 Millionen Euro belohnt. So nahm der 1. FC Saarbrücken als Halbfinalist rund 5,4 Millionen Euro allein an Prämien ein.

   
  • Falk Schmiedeknecht

    Peinlich, peinlicher, FSA.

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