DFB meldet: 28 Regionalligisten haben Drittliga-Lizenz beantragt

Neben allen 20 aktuellen Drittligisten haben auch 28 Klubs aus den fünf Regionalliga-Staffeln eine Lizenz für die kommende Drittliga-Saison beantragt – so viele wie noch nie seit Gründung der 3. Liga. Das gab der DFB am Dienstag bekannt, nachdem die Frist zur Einreichung der Unterlagen am Montag ausgelaufen war. Die Zweitligisten haben derweil noch bis zum 15. März Zeit.

Im Norden sind viele raus

Wer die 28 Klubs sind, dazu machte der DFB keine Angaben. "Die öffentliche Kommunikationshoheit über die eigene Bewerbung liegt bei den Klubs selbst", teilte der Verband mit. Bekannt ist, dass Weiche Flensburg als Tabellenführer der Nord-Gruppe in der Regionalliga Nord keine Lizenz beantragt hat. Am Dienstagvormittag war zudem bekannt geworden, dass auch Werder Bremen II, Eintracht Norderstedt, Phönix Lübeck, Holstein Kiel II und der Heider SV nicht am Zulassungsverfahren teilnehmen.

Wie liga3-online.de zudem in Erfahrung bringen konnte, haben der BSV Rehden, der SSV Jeddeloh II und der VfV Hildesheim ebenfalls auf eine Beantragung der Lizenz verzichtet. Damit ist das Teilnehmerfeld, das den Qualifikanten für die Aufstiegsrelegation gegen den Bayern-Meister ermitteln wird, deutlich zusammengeschrumpft. Mit im Rennen sind unter anderem Teutonia Ottensen, der HSV II, der TSV Havelse und der VfB Oldenburg.

Nürnberg II verzichtet

Von den Spitzenteams in der Regionalliga Nordost haben Viktoria Berlin (1.), die VSG Altglienicke (2.), Carl Zeiss Jena (4.), Lok Leipzig (6.) und Energie Cottbus (8.) einen Antrag gestellt – Chemie Leipzig (3.), der BFC Dynamo (7.) und der Chemnitzer FC (9.) verzichteten darauf. Aus der Weststaffel haben unter anderem Rot-Weiss Essen (2.), Fortuna Köln (3.) und Preußen Münster (4.) eine Lizenz beantragt. Nach "RevierSport"-Angaben hat auch Spitzenreiter Dortmund II seine Unterlagen eingereicht.

Im Südwesten nehmen die Spitzenklubs SC Freiburg II (1.), TSV Steinbach-Haiger (2.), SV Elversberg (3.), Kickers Offenbach (4.) und SSV Ulm (5.) allesamt am Zulassungsverfahren teil, hinzukommt der FSV Frankfurt. In Bayern hat die 1. FC Nürnberg für seine zweite Mannschaft derweil auf einen Lizenzantrag verzichtet, wie der Klub auf Anfrage mitteilte. Viktoria Aschaffenburg (1.), die SpVgg Bayreuth (3.) und der 1. FC Schweinfurt (4.) sind hingegen dabei.

Erste Rückmeldungen im April

Voraussichtlich im Laufe des Aprils will der DFB den Klubs eine erste Rückmeldung zukommen lassen. "Darin wird mitgeteilt, ob dem Bewerber die wirtschaftliche und/oder technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit bestätigt werde oder ob er Bedingungen und/oder Auflagen zu erfüllen habe", heißt es von Verbandsseite. Die Bewerber haben anschließend eine Einspruchsfrist von einer Woche.

Hat der Bewerber Bedingungen zu erfüllen, muss die Umsetzung innerhalb eines festgesetzten Zeitraums erfolgen – andernfalls wird keine Lizenz erteilt. Auflagen hingegen sind erst im Laufe der Saison zu erfüllen. Die finale Entscheidung über die Zulassungserteilung oder Zulassungsverweigerung fällt nach Ausgang der sportlichen Entscheidungen sowie Ablauf der Frist zur Bedingungserfüllung. Da in einigen Regionalligen bis in den Juni hinein gespielt wird, dürfte das finale Teilnehmerfeld erst im Sommer feststehen.

   
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