Braunschweig: Drittliga-Lizenz an Bedingungen geknüpft

Post für Eintracht Braunschweig vom DFB aus Frankfurt: Die Lizenz für die kommende Drittliga-Spielzeit haben die Löwen vorläufig erhalten, die finale Zulassung ist allerdings an Bedingungen geknüpft.

"Sind darauf vorbereitet"

Mit 37 Punkten nach 33 Spieltagen steht Eintracht Braunschweig nur knapp über dem Strich und muss fünf Spieltage vor Saisonende weiterhin um den Liga-Verbleib bangen. Auch aus finanzieller Sicht können die Löwen noch nicht mit endgültiger Gewissheit für die kommende Saison planen. Denn wie der DFB dem Zweitliga-Absteiger am Dienstag mitteilte, müssen bis Ende Mai zunächst noch Bedingungen erfüllt werden. Welche das sind, teilte der BTSV nicht mit.

"Wir haben die vom DFB auferlegten Bedingungen so erwartet und sind darauf vorbereitet. Aufgrund der professionellen Aufbereitung der Unterlagen sowie der guten Gespräche mit unseren Partnern werden wir diese erfüllen", so Geschäftsführer Wolfram Benz. "Darüber hinaus waren auch die umfangreichen Sparmaßnahmen, die in den vergangenen Wochen auf den Weg gebracht worden sind, eine wichtige Voraussetzung. Die finale Lizenz wird Anfang Juni vergeben, wenn klar ist, welche Teams sich sportlich für die 3. Liga qualifiziert haben", erklärt Benz und zeigt sich optimistisch: "Bis dahin werden wir unsere Hausaufgaben gemacht haben."

Harter Sparkurs

Um ein weiteres Drittliga-Jahr finanzieren zu können, meldet der BTSV am Saisonende seine U23 ab. Außerdem wird es einen Personalabbau in der Geschäftsstelle und im Nachwuchsleistungszentrum geben. Darüber hinaus schließt Eintracht Braunschweig den Fan-Shop in der Innenstadt und spart allein dadurch wohl eine niedrige sechsstellige Summe ein.

Die laufende Saison wird die Eintracht offenbar mit einem deutlichen Minus von fünf bis sechs Millionen Euro abschließen, kann den Verlust aber mit Eigenkapital (derzeit 7,3 Millionen Euro) abfedern. Dennoch stellten die Verantwortlichen bereits Anfang Dezember klar: "Eine weitere Saison in der 3. Liga können wir unter den aktuellen Bedingungen nicht stemmen." Nun wird fieberhaft an einem weiteren Drittliga-Jahr gearbeitet – sportlich wie finanziell.

   
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