"Bin wieder im Rhythmus": Eberwein beim HFC angekommen

Im vergangenen Sommer wechselte Michael Eberwein von Holstein Kiel zum Halleschen FC. Nach vielen Monaten ohne Spielpraxis in der 2. Liga bei den Norddeutschen ist der 24-Jährige nun aber wieder im Rhythmus. Mit seiner Torausbeute beim neuen Klub ist er aber unzufrieden.

23 von 24 Spielen absolviert

Michael Eberwein ist ein wichtiger Teil des Kaders beim Halleschen FC: In 23 von bisher 24 Spielen stand der Angreifer auf dem Platz, spielte 15 Mal von Beginn an. Damit ist der Plan des gebürtigen Oberbayers aufgegangen. Im September 2020 wechselte er vom Zweitligisten Holstein Kiel an die Saale, um wieder mehr Spielpraxis zu bekommen. Denn für die Norddeutschen durfte er in der abgelaufenen Spielzeit in der Liga lediglich zweimal auflaufen, stand im vergangenen Jahr nicht mal mehr im Kader. Deshalb der Schritt in die 3. Liga – funktionierte bislang. "Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich reingefunden habe. Jetzt merke ich aber, dass ich mich besser fühle und wieder im Rhythmus bin", sagte er der "Bild".

Es liegt in der Natur eines Angreifers, den Ball auch ins gegnerische Tor zu befördern. In dieser Hinsicht ist der 24-Jährige nicht zufrieden, möchte "noch mehr Tore" erzielen. Bislang gelangen ihm im Dress der Rot-Weißen vier Treffer, als eiskalter Knipser, wie es phasenweise Sturmpartner Terrence Boyd ist, ist Eberwein noch nicht in Erscheinung getreten. Bislang überzeugte er mehr als Arbeiter in vorderster Front. Aber immerhin gelangen ihm in den vergangenen drei Spielen zwei Tore, auch bei der jüngsten 1:2-Niederlage beim SV Meppen war der ehemalige Nachwuchsspieler des FC Bayern München nach kurioser Entstehung erfolgreich.

Am Wochenende gegen Lübeck

Wirklich Freude kommt bei ihm jedoch nicht auf, dafür sind die Ergebnisse des Teams zu ernüchternd. Seit dem Last-Minute-Sieg im Derby gegen den 1. FC Magdeburg vor einem Monat wartet der HFC auf einen Sieg, holte nur drei Punkte aus den vergangenen vier Spielen. Der Blick bei Spielern und Verantwortlichen geht deshalb wieder Richtung Tabellenkeller, auch wenn der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz noch acht Punkte beträgt. Der Blick auf das Tableau könnte jedoch eine unangebrachte Sicherheit bringen, wie Eberwein meint: "Es gilt, wieder den Abstand zu vergrößern."

Am Wochenende bietet sich dafür die Gelegenheit im Heimspiel mit dem Tabellenletzten VfB Lübeck, der zuletzt nur vier Punkte aus neun Spielen holte. Auch das Ergebnis aus dem Hinspiel spricht für Halle, es gab einen 3:2-Erfolg dank eines Treffers in der 90. Minute.

 
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