Auch Mecklenburg-Vorpommern gibt grünes Licht

Nach Bayern hat auch Mecklenburg-Vorpommern grünes Licht für den Spielbetrieb in der 3. Liga gegeben – sehr zur Freude des F.C. Hansa Rostock.

Antrag stattgegeben

Einen entsprechenden Antrag hatte der Verein in der vergangenen Woche beim Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes, dem auch die Stabsstelle Sportangelegenheiten angehört, eingereicht. Dem wurde nun offiziell stattgegeben, sodass der Weg für eine Fortsetzung der aktuellen Drittliga-Saison 2019/2020 in Mecklenburg-Vorpommern frei ist.

Vom Gesundheitsamt der Stadt hatte der F.C. Hansa Rostock bereits Anfang der Woche auf Grundlage seines eingereichten medizinischen Konzeptes eine Freigabe für den Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining und den Spielbetrieb erhalten. Am Dienstag war Hansa einer von neun Vereinen, die sich in einem Brief an den DFB gewandt und einen zeitnahen Termin für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs gefordert hatten.

Hansa sieht DFB in der Pflicht

"Wir freuen uns, dass wir mit unserem medizinischen Konzept, das wir genau auf den Standort Rostock angepasst haben, überzeugen konnten und sowohl aus gesundheitlicher als auch politischer Sicht nichts gegen eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes spricht", sagt Vorstandschef Robert Marien in einer Mitteilung. "Wie zahlreiche andere Vereine sind auch wir der Ansicht, dass das von der DFL und dem DFB erarbeitete medizinische Konzept sich bewiesen hat." Nun stehe der DFB in der Pflicht, "nachzuziehen und wie von der Mehrheit der Drittliga-Vereine bereits gefordert, schnellstmöglich und unverzüglich die Terminierung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs festzulegen", so Marien weiter.

Momentan visiert der DFB für den Re-Start den 30. Mai an. Ob das Datum zu halten ist, ist aber noch offen, da in Sachsen-Anhalt und Thüringen bis Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni weder in der Mannschaft trainiert noch gespielt werden darf.

 
  • Stullkowski

    War zu erwarten. Es wäre auch kaum nachzuvollziehen, wenn Freibäder wieder öffnen, aber Profifußballer nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit ihren Beruf ausüben dürften.

    • DM von 1907

      Allerdings ist dies auch in anderen Bundesländern kaum bzw. längst nicht mehr nachzuvollziehen.

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