Alemannia Aachen: Wo Azzouzi im Kader noch Bedarf sieht
Mit dem aktuellen Transfer von Ken Izekor von Bayer Leverkusen zu Alemannia Aachen ist die Anzahl der Neuzugänge am Tivoli zwar auf vier gestiegen, im Liga-Vergleich hat sich bei den Kaiserstädtern aber noch nicht allzu viel getan. Im "100,5 Alemannia Livetalk" hat sich Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi nun zu den weiteren Transferplänen geäußert und dabei Geduld angemahnt.
Aachen schon weiter als im Vorjahr
Nun steht endlich der Spielplan für die anstehende Saison und mit ihm steigt bei den Fans der Vereine die Vorfreude auf den Start noch einmal um einiges an. Gleichzeitig werden aber auch die Fragen lauter, wie der endgültige Kader denn aussehen könnte und wer noch auf der Zu- oder Abgangsseite hinzukommt. Bei Alemannia Aachen ist das nicht anders, zumal am Tivoli mit Stefan Bajic (RC Straßburg), Daniel Starodid (Frankfurt II), Louis Köster (Bochum II) und Ken Izekor (Bayer Leverkusen) erst vier Neuzugänge bekanntgegeben wurden.
Im "100,5 Alemannia Livetalk" hat sich Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi nun zu den Kaderplanungen geäußert und zunächst einmal angemerkt, dass man weiter sei als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. "Wir haben A nicht so viele Verletzte und B haben wir den größten Kern halten können", merkt der 55-Jährige an, der nichtsdestotrotz natürlich noch weitere Spieler an den Tivoli locken möchte. Auf der Position des Innenverteidigers, im zentralen Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn sieht Azzouzi noch Bedarf, je nach Lage auf dem Transfermarkt oder bei weiteren Abgängen könnten aber auch noch andere Positionen neu besetzt werden.
Azzouzi mahnt Geduld an
Dem Sport-Geschäftsführer ist es dabei wichtig, Geduld anzumahnen. Zumal derzeit noch die Weltmeisterschaft läuft und nach deren Ende erst mit richtig Bewegung auf dem Transfermarkt zu rechnen sei. "Man glaub das gar nicht, weil wir in der 3. Liga sind. Aber wir hängen von den internationalen Mannschaften, den Bundesliga- und Zweitliga-Mannschaften ab", so Azzouzi. "Wenn wir in der Nahrungskette mal ein bisschen weiter oben sind, dann können wir auch noch früher den Takt angeben. Deswegen braucht man Geduld."
Mit Blick auf die Schließung des Marktes zum 1. September spiele Schnelligkeit aber so oder so nicht die übergeordnete Rolle. "Wir wollen nicht die ersten sein, sondern die, die die besten Entscheidungen treffen", so Azzouzi. Für die Alemannia beginnt die Spielzeit im übrigen mit einem Heimspiel, am zweiten August-Wochenende gibt sich der SC Verl die Ehre auf dem Tivoli.