Mota vor Hansa: "Wir werden unseren Weg nicht verlassen"

Beim erfolgreichen Saisonauftakt gegen Fortuna Düsseldorf überzeugte der SV Waldhof Mannheim vor allem durch sein mutiges Auftreten. Das wollen die Buwe auch bei Hansa Rostock an den Tag legen, wenngleich Mannheims Trainer Rui Mota weiß, "dass es dort sehr schwer wird", wie er im Mediengespräch vor der Partie betonte.

"Auch wenn wir wissen, dass es dort sehr schwer wird"

Die Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel des SV Waldhof Mannheim bei Hansa Rostock ist für Cheftrainer Rui Mota klar: "Sie sind der Favorit. In einer Umfrage vor der Saison haben sich 17 Trainer auf sie als Aufstiegsfavoriten festgelegt. Und auch der Sportdirektor sagte, sie wollen ganz oben stehen."

Das bedeutet allerdings nicht, dass der Waldhof von seiner Spielidee abrückt und defensiver als zuletzt gegen Fortuna Düsseldorf auftreten wird. "Nein, wir werden unseren Weg nicht verlassen und weiter offensiv und physisch spielen. Auch wenn wir wissen, dass es dort sehr schwer wird."

"Ich bin ein Workaholic"

Hinzu kommt die große Entfernung. Rund 570 Kilometer liegen zwischen Mannheim und Rostock. Für Mota ist das allerdings nichts Ungewöhnliches: "Schon in Brasilien, Georgien oder Polen gab es weite Distanzen. Wir wissen, wie wir damit umgehen müssen und müssen es ohnehin annehmen."

Langweilig wird ihm die lange Fahrt dabei offenbar nicht: "Ich bin ein Workaholic. Am liebsten arbeite ich, hole mich aber auch gern mit dem Mindset mal wieder ins Hier und Jetzt und lese etwas oder höre Musik." Personell muss der Trainer auf Adama Diakhaby, Masca, Jascha Brandt und Lucien Hawryluk verzichten. Denis Kryeziu kann dagegen mitreisen. Er hatte einen Schlag auf den Knöchel bekommen, "allerdings war es eher eine Sache mit den Nerven und daher nichts Schlimmes".

Mota von Müllers Debüt "angetan"

Beim 11:0-Sieg im Landespokal gegen den VfK Diedesheim gab Neuzugang Joey Müller sein Debüt. Von dessen Leistung war Mota "angetan", aber nicht überrascht: "Wir haben den Spieler gescoutet und wussten, was er uns geben kann. Schön zu sehen ist, dass er sich gut in die Mannschaft integriert." Ob Müller auch am Sonntag zum Kader oder gar zur Startelf gehören wird, ließ der Trainer noch offen.

Apropos Pokal: Dieser kam für Mota durchaus zu einem guten Zeitpunkt, konnten doch "Spieler, die sonst weniger spielen, wichtige Minuten" sammeln. Ein Nachteil der Partie: Erst ab Mittwoch konnte sich der Waldhof richtig auf das Gastspiel in Rostock vorbereiten. Den Pokalwettbewerb habe Mota dennoch sehr ernst genommen: "Wir haben ihn letztes Jahr gewonnen und das wollen wir auch in dieser Spielzeit."

   

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