FCH vor großer Kulisse gegen den SVW – Holten weiter keine Option

Nach dem Auftaktsieg in Hoffenheim steht für Hansa Rostock am Sonntag gegen den SV Waldhof Mannheim das erste Heimspiel an – und das vor großer Kulisse. Während Emil Holten weiterhin keine Option ist, könnten Leon Dajaku und Peter Kiedl womöglich erstmals zum Einsatz kommen.

Rund 24.500 Zuschauer erwartet

Erstmals seit drei Jahren ist die Kogge wieder mit einem Sieg in die Saison gestartet, "insofern haben wir schon eine breite Brust", sagte Trainer Daniel Brinkmann bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag. Weil das für den SV Waldhof Mannheim nach dem Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf aber ebenso gilt, "wird es wichtig sein, dass wir Stimmung ins Stadion bekommen", blickte der Hansa-Coach voraus. "Das kriegen wir am besten hin, wenn wir direkt zeigen, dass wir leidenschaftlich spielen und viel Energie mitnehmen wollen."

An der Unterstützung von den Rängen wird es dabei nicht mangeln, kündigt sich doch eine große Kulisse an. Sämtliche Sitzplatzkarten sind bereits vergriffen, auch im Stehplatzbereich gibt es nicht mehr viele Tickets. Insgesamt rechnet Hansa mit rund 24.500 Zuschauern. Damit wäre das Ostseestadion im Heimbereich nahezu ausverkauft. Eine ansprechende Leistung wollen die Rostocker auch deshalb bieten, um in dieser Saison zuhause besser abzuschneiden als in der vergangenen Spielzeit (nur neun Siege in 19 Spielen).

Damit das gelingt, warnte Brinkmann davor, sich im eigenen Stadion auskontern zu lassen. "Das darf uns nicht passieren." Gerade auch gegen Mannheim wird auf der Konterabsicherung ein besonderer Fokus liegen, mache der Waldhof doch "unheimlich viel Dampf" über die Außenverteidiger, nahm Brinkmann als Erkenntnis aus den Testspielen der Buwe und der Partie gegen Düsseldorf mit. "Man sieht, dass sie einen klaren Plan haben."

Dajaku und Kiedl vor Debüt?

Aus personeller Sicht muss die Kogge erneut auf Emil Holten verzichten. Der Top-Torjäger der Vorsaison konnte nach seinen Rückenproblemen zwar schon wieder eine komplette Einheit mitmachen, sei aber "natürlich noch kein Thema", so der Hansa-Coach. Insgesamt sehe es beim Stürmer zwar positiv aus, eine Prognose zur Rückkehr des Dänen wollte Brinkmann aber nicht abgeben. Schon weiter sind dagegen Leon Dajaku und Peter Kiedl, die schon wieder Großteile des Trainings absolviert haben. Ob sie schon am Sonntag ihr Debüt für Hansa feiern werden, ließ Brinkmann aber noch offen: "Wir werden noch entscheiden, wie wir mit den beiden Personalien umgehen."

Während die Entscheidung auf der Zehner-Position zwischen Benno Dietze, Milosz Brzozowski und Yannick Michaelis fallen wird, steht auch noch nicht fest, ob Kapitän Franz Pfanne erneut nur auf der Bank sitzen wird. Für Brinkmann muss ein Kapitän aber nicht zwingend Stammspieler sein. "Natürlich wäre es lobens- und wünschenswert, aber ich kann mir keinen besseren Kapitän vorstellen", lobte der 40-Jährige seinen Spielführer – und attestierte ihm, dass er seinen Job "unfassbar gut" mache. "Er hat begriffen, dass mehr dazu gehört, als am Wochenende auf dem Platz zu stehen." Denn auch abseits des Spieltages übernehme er "brutal viele Aufgaben". Ob er dann am Sonntag gemeinsam mit der Mannschaft feiern kann, wird gegen 15:30 Uhr feststehen.

   

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