Wegen Lizenzierung: Lässt sich die Viktoria für El Mala auszahlen?
Im Sommer verkaufte Viktoria Köln mit Said El Mala einen Shootingstar an den 1. FC Köln – mit Weiterverkaufsbeteiligung. Doch davon wird der Drittligist wohl nicht profitieren, obwohl der deutsche U21-Nationalspieler zur neuen Saison vor einem Millionenwechsel stehen könnte. Stattdessen fließt womöglich jetzt schon frisches Geld, wie die "Bild" aufgreift.
Marktwert auf 35 Millionen Euro geschätzt
In der vergangenen Spielzeit liefen Said El Mala und sein Bruder Malek El Mala gemeinsam für Viktoria Köln auf. Beide Offensivspieler wurden gemeinsam an den 1. FC Köln verkauft – für eine Gesamtsumme von 350.000 Euro, wie es heißt. Aber die Domstädter aus der 3. Liga vereinbarten beim Transfer eine Weiterverkaufsbeteiligung, falls El Mala in der Bundesliga einschlagen sollte.
Und das tat der 19-Jährige bekanntlich, denn der Shootingstar steht inzwischen im Dunstkreis der deutschen Nationalmannschaft und steigerte seinen geschätzten Wert auf 35 Millionen Euro. Unlängst sind Premier League-Klubs wie Brighton & Hove an El Mala interessiert. Doch von der Weiterverkaufsbeteiligung wird die Viktoria womöglich gar nicht profitieren, selbst wenn ein Millionentransfer zustande kommt.
Entgegenkommen beider Klubs?
Wie die "Bild" berichtet, soll Viktoria Köln für die Drittliga-Lizenzierung dringend frisches Geld benötigen. Deswegen bahnt sich ein Deal zwischen den Domstädtern an, bei dem der "Effzeh" der Viktoria sozusagen die Weiterverkaufsbeteiligung abkauft – für rund zwei Millionen Euro, wie es dem Bericht zufolge heißt.
Klar ist, dass der Drittligist mehr bekommen würde, wenn El Mala für 50 Millionen Euro nach England wechseln würde. Bei einer Beteiligung in Höhe von zehn Prozent wären das immerhin fünf Millionen Euro. Doch mit der Ungewissheit kann die Viktoria nicht planen: Bleibt El Mala in Köln, dann bekommt auch der Drittligist kein Geld. Und angesichts der Dringlichkeit streben wohl beide Klubs eine Einigung an.