"Haben gesehen, dass …": Aue will Coup gegen Osnabrück landen

Mit dem VfL Osnabrück wartet auf den FC Erzgebirge Aue die nächste schwierige Herausforderung. Davon unterkriegen lassen will sich Cheftrainer Christoph Dabrowski nicht, der auf die gute Leistung aus der Partie gegen Energie Cottbus verweist. Dieses Mal gehe es darum, "so ein Spiel auch mal 1:0 nach Hause zu fahren".

"Das Glas ist halbvoll"

Zwei Mal war Erzgebirge Aue nach Standardsituationen nicht wachsam – und genau das kostete die Veilchen wertvolle Punkte gegen Energie Cottbus. "Dass wir in solchen Situationen mehr Schärfe zeigen müssen, habe ich der Mannschaft klar mitgegeben", sagte Trainer Christoph Dabrowski vor der Partie. Gleichzeitig betonte er: "Nach einer Nacht drüber schlafen, wache ich schon mit einer positiven Grundhaltung auf, das Glas ist halbvoll. Die Leistung hat gestimmt, und ich habe die Hoffnung noch nicht verloren. Das gebe ich auch immer der Mannschaft mit." Vier Punkte beträgt der Rückstand der Auer auf den 1. FC Saarbrücken.

Trotzdem sind dringend Punkte nötig, damit sich die Ausgangslage nicht weiter verschlechtert. Die nächste Aufgabe wird jedoch nicht leichter: Mit dem VfL Osnabrück kommt ein weiterer Aufstiegsanwärter ins Lößnitztal – zudem die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Dabrowski weiß, dass die Erwartungshaltung groß sein wird: "Viele werden uns nicht viel zutrauen. Aber wir haben gesehen, dass wir gegen Cottbus mit einem Team, das oben mitspielt, mithalten können." Nun gelte es, "so ein Spiel auch mal 1:0 nach Hause zu fahren".

Barylla fehlt länger

Wichtig sei, "dass wir mit derselben Energie starten wie in den drei Partien zuvor. Das zündet das Stadion an". Darüber hinaus müssten "wir in den Zweikämpfen schärfer sein und gleichzeitig Lösungen mit dem Ball finden". Positiv stimmt den Trainer, dass "seit den ersten dreieinhalb Wochen, in denen ich hier bin, etwas in Gang kommt – auch wenn sich das noch nicht in der Tabelle widerspiegelt". Personell muss Dabrowski auf Erik Majetschak und Anthony Barylla verzichten. Letztgenannter hat eine Knochenhautreizung und wird länger ausfallen.

Die offensive Hoffnung ruht weiterhin auf Marcel Bär – auch wenn Erik Weinhauer für Impulse sorgen soll. Weinhauer kam nach 18 Treffern in der Regionalliga Nordost 2024/25 zu Erzgebirge Aue, konnte sich unter Vorgänger Jens Härtel jedoch nicht durchsetzen. Auch unter Dabrowski sind seine Einsatzzeiten bisher begrenzt. "Die Entscheidung war, dass er in den ersten beiden Spielen von der Bank Impulse geben sollte. Ich beobachte natürlich auch seine Trainingsleistung. Bisher war er in den ersten drei Spielen unter meiner Regie hinten dran, trainiert aber gut und ist perspektivisch eine Option für die Startelf", erklärte Dabrowski.

   

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