TSV 1860: Stadion-Gipfeltreffen mit der Stadt im Rathaus

Kommt in den geplanten Umbau des Grünwalder Stadions nun Bewegung? Am heutigen Freitag treffen sich Verantwortliche von 1860 München mit Vertretern der Stadt im Rathaus.

"Vorberatende Gespräche"

Eigentlich liegen die Eckdaten für den Umbau seit März auf dem Tisch: 18.105 statt 15.000 Plätze, VIP-Logen, Dächer über allen Tribünen und geschlossene Ecken. Wirklich voran ging es in den letzten Monaten allerdings nicht – auch, weil 1860 ein klares Bekenntnis zum Grünwalder Stadion bislang vermissen ließ. Ein Grund ist die Tatsache, dass die Spielstätte auch nach dem Umbau nicht erstligatauglich sein wird.

Wie geht es weiter? Darüber wollen Präsident Robert Reisinger, Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und ein Vertreter von Investor Hasan Ismaik zusammen mit Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl und Oberbürgermeister Dieter Reiter am Freitag sprechen. Laut der "Abendzeitung" soll es noch keine konkreten Beschlüsse geben, stattdessen soll zunächst die Grundlage für konkrete Verhandlungen geschaffen werden. "Wir führen jetzt erst einmal vorberatende Gespräche", heißt es aus dem Rathaus.

Fan-Gruppen erhöhen den Druck

Verschiedene Fan-Gruppen erhöhen aber schon den Druck: "Es ist bereits genug Zeit vergangen, jetzt ist Zeit für Taten", schreibt die Initiative "Sechzig im Sechzger". Auf einem riesigen Plakat am Stadion heißt es: "Stadt und Verein – steht für das Versprechen ein!" Sollte der Umbau des Grünwalder Stadions (Kostenpunkt: 77 Millionen Euro) im kommenden Frühjahr beschlossen werden, werden die Bagger aber wohl erst 2028 anrollen. Grund dafür ist, dass sich auch der Umbau des Olympiastadions, wohin die Löwen während der Arbeiten am Grünwalder ausweichen werden, verzögert und erst im Oktober 2023 (statt 2022) beginnt.

 
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