1. FC Magdeburg will Auswärtsspiel in Rostock genießen

Am Samstag treffen im Spitzenspiel der 3. Liga der F.C. Hansa Rostock und der 1. FC Magdeburg aufeinander. Der Tabellenführer von der Elbe will nach zwei Siegen in Folge beweisen, dass er den Winterschlaf endgültig aus den Trikots geschüttelt hat. Fans und Mannschaft freuen sich dabei auf eine stimmungsvolle Auswärtskulisse.

Härtel erwartet ein "hitziges und emotionales Spiel"

Jens Härtel machte am Donnerstag auf der Pressekonferenz klar, dass zwar die Vorzeichen für ein reguläres Punktspiel gegeben seien, die Partie zwischen Ostsee- und Elbestädter allerdings keine ganz gewöhnliche sei. "Obwohl es nur um drei Punkte geht, ist es kein ganz normales Spiel. Die zwei Mannschaften mit den größten Fankulissen treffen aufeinander. Generell ist es in den letzten Jahren auch sehr hitzig zugegangen", so der Cheftrainer, der darüber hinaus darauf verwies, dass auch Hansas Weiterentwicklung in den vergangenen Jahren und die damit einhergehende veränderte Tabellensituation für eine brisantere Konstellation sorgt.

Außerdem habe Hansa im Ostseestadion gut in die Spur gefunden, unterstrich der 48-Jährige, dass die Kogge bis Ende September auf den ersten Heimsieg warten musste, danach vor heimischer Kulisse aber ordentlich punktete. "Wir erwarten ein hitziges und emotionales Spiel zweier Mannschaften, die ein bisschen einen unterschiedlichen Spielstil pflegen", prognostizierte der Cheftrainer der Blau-Weißen ein kampfbetontes Duell zwischen dem Tabellenführer und dem Fünftplatzierten.

Einsatz von Schwede und Lohkemper fraglich

Ein Duell, auf das sich der zuletzt in die Startelf zurückkämpfende Felix Schiller sehr freut: "Eine große Kulisse kennen wir von zu Hause. Jetzt können wir das endlich auch mal auswärts genießen", zeigte sich der Innenverteidiger angetan von der Vorstellung, dass die Mehrheit im mit über 23.000 Zuschauern gefüllten Stadion gegen den FCM sein wird. "Wir haben es in den letzten Spielen besser hinbekommen, als Mannschaft aufzutreten. Diese Leidenschaft müssen wir auch dort an den Tag legen, um den Rostockern wehzutun", schilderte der 28-Jährige das vermeintliche Erfolgsrezept für die Begegnung im Ostseestadion.

Inwiefern der 1. FC Magdeburg bei diesem Unterfangen auf einen breiten Kader bauen kann, war am Donnerstagnachmittag noch fraglich. Zwar war der aufgrund von muskulären Problemen in Bremen ausgewechselte Steffen Schäfer wieder vollständig genesen, doch Ersatzkeeper Alexander Brunst sowie die beiden Offensivkräfte Felix Lohkemper und Tobias Schwede mussten aufgrund eines grippalen Infekts in den vergangenen Tagen kürzertreten.

 
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