Macht Erfurt heute den nächsten Schritt raus aus dem Keller?

Am Dienstag startet um 19 Uhr der zweite Versuch die Partie des 15.Spieltags zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem SV Babelsberg 03 anzupfeifen, da die ursprünglich für den 27.10. geplante Begegnung dem Wintereinbruch zum Opfer fiel. Somit haben die Thüringer ihr zweites Heimspiel binnen vier Tagen. Es begegnen sich zwei Mannschaften, die mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein können. Es trifft der Tabellenletzte auf den Fünfzehnten der Liga. Erfurt kommt nach 16 Spielen auf 13 Punkte, Babelsberg immerhin auf 18. 

Erfurt mit wichtigem Heimsieg gegen Chemnitz

Nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge, konnte das Team von Alois Schwartz am letzten Samstag gegen den Chemnitzer FC einen wichtigen und aufgrund der Leistung auch verdienten 3:2-Sieg verbuchen. Die Elf nahm schon früh im Spiel die Zweikämpfe an, kämpfte trotz des tiefen Bodens über die kompletten 90 Minuten und konnte somit die spielerischen Vorteile der Gäste egalisieren. Die Babelsberger konnten zuletzt eine kleine Serie starten. Nach nur acht Punkten aus acht Partien gelang es den Potsdamern, die vergangenen beiden Partien gegen die Stuttgarter Kickers und bei der  Überraschungsmannschaft aus Unterhaching jeweils 1:0 zu gewinnen. Somit beträgt der Abstand auf die Abstiegsplätze, trotz eines Spiels weniger, vier Zähler. An Selbstvertrauen dürfte es den Filmstädtern im Steigerwaldstadion wohl nicht mangeln.

Statistik spricht gegen Erfurt

Die Thüringer stellen mit 18 Treffern die bessere Offensive der beiden Abstiegskontrahenten, da die Gäste es bisher nur 13 Mal schafften den gegnerischen Torhüter zu überwinden. Dagegen liegen die Potsdamer im Defensivvergleich vorne. Mit 21 Gegentreffern kassierte das Team elf Tore weniger als die Rot-Weißen. Schaut man auf die bisherigen vier Aufeinandertreffen in der 3. Liga wird deutlich, dass die Bilanz für das Team von Christian Benbennek spricht. Zwei Siege, ein Unentschieden, sowie eine Niederlage stehen zu Buche. In der abgelaufenen Spielzeit unterlag Erfurt sogar in beiden Duellen – 0:3 in Babelsberg und 2:3 im Steigerwaldstadion. Der Fakt, dass die „Nulldreier“ in der Auswärtstabelle mit nur vier Punkten aus acht Spielen derzeit den 18. Platz belegen, sollte den Erfurtern allerdings Mut machen.

Erfurt braucht den nächsten Sieg

Bei einem Sieg könnten sich die Rot-Weißen erstmals von den Abstiegsrängen schieben. Babelsberg hätte bei einem Dreier die Möglichkeit, sich ein wenig Luft zu verschaffen und bis auf sieben Punkte von den Abstiegsplätzen davonzuziehen. Der Druck zu siegen, liegt allerdings ganz klar beim RWE.  Nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre kehrt Rafael Czichos wieder in den Kader der Erfurter zurück, klagte zuletzt allerdings über Fieber. Da Dominick Drexler gegen den CFC eingesetzt wurde, ist davon auszugehen, dass er seine Mittelohrentzündung überstanden hat und auch gegen den SV Babelsberg einsatzbereit ist. Da Alois Schwartz mit seinem Einsatz allerdings nicht zufrieden war (wurde 24 Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Feld genommen), ist ungewiss, ob er in der Startformation stehen wird. Weiterhin ausfallen wird neben den langzeitverletzten Strangl und Fillinger auch Tom Bertram. Bernd Rauw ist angeschlagen und Stürmer Tunjic war mit Schmerzen beim Zahnarzt. Kind steht für die Bank nicht zur Verfügung, da er sich am Wochenende einen Nasenbeinbruch zuzog. Die Babelsberger müssen mit Philipp Kreuels auf ihren besten Torschützen (5 Treffer) verzichten.  Weiterhin wird Touré aufgrund einer Gelb-Roten-Karte gegen Unterhaching fehlen. Aaron Berzel klagte am Wochenende über Kniebeschwerden. Es ist nicht sicher, ob er spielen kann.

FOTO: Cello Klettermaxe / fototifosi.de

   

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