Zwickau fordert "Schluss mit Ausreden" und setzt auf die Fans

Beim Duell zwischen dem FSV Zwickau und den Würzburger Kickers am kommenden Spieltag (Sonntag, 14 Uhr) wackeln die Trainerbänke auf beiden Seiten. Zwickau wie Würzburg sind momentan noch sieglos und rangieren auf einem Abstiegsplatz. Wer sägt am Wochenende an wessen Stuhl, wer entlässt nach einer Niederlage wirklich den Trainer, oder bleiben beide Clubs auch in einer weiteren Krise cool?

Zwickau will wie Würzburg nicht in Aktionismus verfallen

Beim FSV Zwickau gab man sich nach der heftigen 0:4-Pleite in Meppen demonstrativ kämpferisch. Den viel beschworenen Geist des Underdogs, der in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit die Liga von hinten aufrollte, will man in diesem Jahr nicht so spät zeigen. Vielmehr gingen in Westsachsen nach der Auswärtsniederlage im Emsland die Parolen weiter, die der Verein doch schon vor dem letzten Wochenende ausrief.

"Die Mentalität, die unsere Mannschaft sonst an den Tag legt, hat uns diesmal Meppen vorgemacht. Das wird gegen Würzburg anders aussehen", äußerte Sportdirektor David Wagner gegenüber der "Freien Presse". Und da auch der kommende Gast aus Mainfranken nicht an Trainer Stephan Schmidt rütteln möchte, wurde man auch beim FSV nicht müde zu betonen, dass Torsten Ziegner noch fest im Sattel sitze. "Für uns ist es wichtig, dass wir intern sachlich und sauber analysieren. Wir können uns nicht von Emotionen leiten lassen und werden auch nicht in Aktionismus verfallen", so Wagner in der Freien Presse.

Zwickau ruft Fans zum "Schluss mit Ausreden"-Spiel auf

Der Aufruf, das Team zum Heimspiel gegen Würzburg trotz der sportlich kritischen Lage zahlreich zu unterstützen, steht auf Facebook unter dem Motto "Schluss mit Ausreden". Welche der beiden Vereine diese nach dem nächsten Spiel suchen muss und wo eventuell eine noch größere Suche beginnt, wird man am kommenden Sonntag erfahren.

   
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