Zwickau: Erst der Klassenerhalt, dann der Prestige-Erfolg?

Der Wahnsinns-Lauf des FSV Zwickau geht weiter: Mit dem 2:1-Auswärtssieg in Großaspach schraubte der Aufsteiger sein Punktekonto auf 40 Zähler hoch und hat den Klassenerhalt nun unmittelbar vor Augen. Möglicherweise gelingt sogar noch ein echter Prestige-Erfolg.

23 Punkte aus zehn Spielen

Keine Frage: Die Serie der Westsachsen ist längst unheimlich geworden. Holte die Elf von Trainer Torsten Ziegner in der gesamten Hinrunde gerade einmal 17 Zähler, sind es nach zehn Rückrundenpartien nun schon 23. Mit dieser Bilanz ist der FSV das beste Team im Kalenderjahr 2017: Sieben Siege und nur eine Niederlage – keiner ist derzeit erfolgreicher. Diese Ausbeute führt nun dazu, dass der Klassenerhalt bereits neun Spieltage vor Saisonende zum Greifen nahe ist. Angesichts eines Vorsprungs von satten neun Punkten dürfte eigentlich mehr viel schiefgehen, vielleicht fehlen noch fünf Punkte, um auch die letzten Zweifel ausräumen zu können. Doch sobald dieses Ziel erreicht ist – und das könnte schon in Kürze der Fall sein – kann der Fokus möglicherweise auf einen Prestige-Erfolg gerichtet werden.

Am Saisonende vor Chemnitz?

Denn: In der Tabelle hat der FSV längst zum Rivalen Chemnitzer FC aufgeschlossen, der seine Aufstiegsambitionen mit fünf Niederlagen aus den letzten sieben Spielen aus den Augen verloren hat. Was für ein Erfolg wäre es, wenn Abstiegskandidat Zwickau am Saisonende vor Zweitliga-Aspirant CFC platziert sein würde? Die aktuellen Formkurven beider Teams deuten derzeit jedenfalls daraufhin, dass dieser Fall in der Tat eintreten könnte. Vom Aufstieg spricht in Zwickau übrigens niemand, zumal die Westsachsen auch keine Lizenz für die 2. Bundesliga beantragt haben. Aber der Liga-Verbleib wäre ohnehin schon der größte Erfolg seit über 20 Jahren – eine mögliche Endplatzierung vor Chemnitz dann das Sahnehäubchen.

   

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