Zweitliga-Lizenz: 16 Drittligisten haben Unterlagen eingereicht

Elf Spieltage stehen noch an, dann ist klar wer in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga spielen wird. Da die 3. Liga in dieser Serie ausgeglichen wie wohl nie zuvor ist, haben nach Recherchen von liga3-online.de gleich 16 Vereine bei der DFL ihre Unterlagen für die Zweitliga-Lizenz der Saison 2017/18 eingereicht.

"Der Klassenerhalt ist und bleibt das Ziel"

Neben den U23-Teams aus Mainz und Bremen, die ohnehin nicht aufstiegsberechtigt sind, haben mit Rot-Weiß Erfurt und dem FSV Zwickau lediglich zwei Vereine auf die Beantragung der Zweitliga-Lizenz verzichtet. Zwar hat sich RWE mit zwei 1:0-Siegen gegen Paderborn und Osnabrück mittlerweile ins sichere Mittelfeld vorgearbeitet und liegt nur noch fünf Zähler hinter Platz drei, doch zum Zeitpunkt der Unterlagen-Abgabe bei der DFL nach dem 24. Spieltag (1. März) standen die Thüringer in unmittelbarer Nähe zu den Abstiegsplätzen. Auch deswegen betont Vereinssprecher Wilfried Mohren auf Anfrage: "Der Klassenerhalt ist und bleibt das Ziel."

Ohne Lizenz-Beantragung kein Aufstieg

Beim FSV Zwickau verhält es sich ähnlich. Noch vor wenigen Wochen stand der Aufsteiger unter dem Strich, mittlerweile sind die Westsachsen dank einer Serie von vier Siegen in Folge seit Ende Februar in das sichere Mittelfeld der Tabelle vorgerückt – bis zum Relegationsplatz fehlen gerade einmal vier Zähler. Dennoch macht der FSV deutlich: "Vom Aufstieg zu sprechen, wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein völlig falsches Signal. Es geht einzig und allein um den Klassenerhalt." Klar ist aber: Beendet einer der beiden Klubs die Saison – so unwirklich es klingen mag – auf einem der ersten drei Plätze, wäre der Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht möglich. Dass es überhaupt so weit kommen wird, ist aber ohnehin eher unwahrscheinlich. Doch in dieser verrückten Drittliga-Saison ist alles möglich …

   

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