Zweitliga-Lizenz: DFL hat erste Rückmeldungen verschickt
13 Drittligisten hatten Anfang März die Lizenz für die 2. Bundesliga beantragt. Wie die DFL am Montag bekanntgab, ist keinem der Bewerber – neben den derzeitigen 36 Erst- und Zweitligisten – die Lizenz verweigert worden. Allerdings müssen einige Klubs noch Bedingungen erfüllen, um die Spielberechtigung endgültig zu erhalten.
Endgültige Vergabe Mitte Juni
Osnabrück, Essen, Cottbus, Duisburg, Rostock, Verl, Aachen, 1860, Wiesbaden, Mannheim, Regensburg, Ingolstadt und Saarbrücken: Diese 13 Drittligisten hatten Anfang März nach Recherchen von liga3-online.de eine Lizenz für die 2. Bundesliga beantragt. Wer von diesen Klubs nun bis Anfang Juni Bedingungen erfüllen muss, um die Spielberechtigung im Aufstiegsfall endgültig zu erhalten, dazu machte die DFL keine Angaben.
Einige der insgesamt 49 Bewerber haben die Lizenz zudem unter Auflagen erhalten, die während der Spielzeit umgesetzt und eingehalten werden müssen. Geprüft werden im Lizenzierungsverfahren sportliche, rechtliche und personell-administrative Kriterien, ebenso Kriterien in Bezug auf Stadien sowie auch Nachhaltigkeit und die Virtual Bundesliga. Innerhalb einer Woche können die Klubs nun Beschwerde gegen die getroffene Erstentscheidung einlegen.
Für Anfang Mai ist die zweite Entscheidung der DFL geplant. Anschließend bleiben den betroffenen Vereinen fünf Tage Zeit, um erneut Beschwerde einzulegen. Danach findet unter dem Vorsitz von Jan-Christian Dreesen die erste Sitzung des Lizenzierungsausschusses statt, der final über zweite Beschwerden entscheidet. Die endgültige Entscheidung des Lizenzierungsausschusses über die eventuelle Erfüllung von Bedingungen und die Vergabe der Lizenzen an diese Bewerber ist für Mitte Juni vorgesehen.
Fünf Klubs noch im Rennen
Von den insgesamt 13 Bewerbern aus der 3. Liga haben allerdings nur noch Osnabrück, Essen, Cottbus, Duisburg und Rostock realistische Chancen auf den Aufstieg. Bezüglich der Zulassung für die 3. Liga wird der DFB in Kürze erste Bescheide verschicken. Auch hier fällt die endgültige Entscheidung dann Mitte Juni.