Münster zieht Angebote für Lokotsch und Makridis zurück
Eigentlich wollte Preußen Münster die beiden Offensivkräfte Lars Lokotsch und Charalambos Makridis nach dem Abstieg halten. Aber weil die Spieler ein Bekenntnis vermieden, schaut sich der Verein nun anderweitig um.
Neun Abgänge stehen fest
Einem Bericht der "Bild" zufolge lagen beiden Spielern frühzeitig Vertragsangebote vor. Aufgrund des Abstiegs hätten die Profis geringere Bezüge in Kauf nehmen müssen. Eine Rückmeldung ließ aber auf sich warten, sodass der Zweitliga-Absteiger Konsequenzen zog. "Selbstverständlich ist es legitim, dass Spieler sich während ergebnisoffener Verhandlungen auch anderweitig umschauen. Aber dann können auch wir natürlich unsere Angebote für sie nicht aufrechterhalten, sondern forcieren ebenfalls andere Lösungen", sagte Sportdirektor Jan Uphues.
Somit stehen die nächsten Abgänge fest. Makridis verlässt die Preußen nach zwei Jahren, in denen er 60 Spiele (2 Tore) absolvierte. Lokotosch kam erst im vergangenen Sommer aus Verl. Der Stürmer traf in 24 Einsätzen nur einmal. Beide müssen sich nun neu orientieren. Zuvor hatte Münster bereits die Abgänge von Marvin Benjamins (zu Kickers Emden), Yassine Bouchama, Etienne Amenyido und Mikkel Kirkeskov bekanntgegeben. Darüber hinaus enden die Leihen von Jannis Heuer, Imad Rondic und Shin Yamada offiziell am 30.06.2026. Außerdem sollen Torwart Johannes Schenk, Rechtsverteidiger Jano ter Horst und Spielmacher Oliver Batista-Meier noch verkauft werden, um wichtige Einnahmen zu erzielen.