"Wollen die Besseren sein": Bielefeld hofft auf weiteren Sieg

Nach zwei Pflichtspielsiegen in Serie dürfte die Stimmung bei Arminia Bielefeld stark verbessert sein, noch haben die Ostwestfalen aber nichts gewonnen. Mitch Kniat warnt vor dem Spiel beim FC Ingolstadt am Freitagabend vor der hohen Qualität des Gegners und möchte im Kampf um den Klassenerhalt nun endlich einen Schritt weitergehen. 

Bielefeld hofft auf weiteren Befreiungsschlag

Erst der Einzug ins Landespokalfinale durch einen Sieg gegen den Erzrivalen aus Münster, dann der Erfolg im Kellerduell mit dem MSV Duisburg: Arminia Bielefeld hat derzeit mal wieder Gründe, zufrieden zu sein. Noch sind die Ostwestfalen aber längst nicht von allen Abstiegssorgen befreit, die rote Zone mit einem Vorsprung von lediglich vier Zählern ist immer noch drohend nah. Zudem gelang es dem DSC in der laufenden Spielzeit erst einmal, auf einen Sieg in der Liga noch mindestens einen weiteren folgen zu lassen. Es bedarf in dieser Hinsicht einer Steigerung.

Das weiß insbesondere Arminias Trainer Mitch Kniat, der vor der Auswärtspartie beim FC Ingolstadt am Freitagabend aber guter Dinge ist. "Ich bin überzeugt, dass wir die Chance nutzen, um uns da ein bisschen mehr zu befreien", so der 38-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem 32. Spieltag, vor dem seine Männer nur wenige Tage zur Erholung hatten. Auf der anderen Seite sind so die Erinnerungen an das Erfolgserlebnis gegen die Zebras aber noch frisch und könnten dem Selbstvertrauen zuträglich sein. Obwohl der Coach die Begegnung schnell abgehakt wissen möchte: "Es wird ein schwieriges und komplett anderes Spiel als gegen Duisburg."

"Wollen uns messen und die Besseren sein"

Insbesondere erwartet Kniat eine offensivere und aggressiver anlaufende Mannschaft, die "ihre Chancen besser ausnutzt" als der letzte Gegner. Dennoch will er seine Männer wieder mit dem gleichen Plan auf das Feld schicken: "Wir wollen nicht mit langen Bällen agieren, sondern wollen wieder in Positionen kommen, unsere Räume suchen und finden." Richten soll es aller Voraussicht nach die gleich Elf wie am Sonntag, es spräche zumindest nicht viel für Änderungen, so der Bielefelder Coach, dem außer Noah Sarenren Bazee alle Spieler zur Verfügung stehen.

Das Hinspiel gegen den FC Ingolstadt gewannen die Ostwestfalen übrigens mit 4:0, im Rückspiel wäre Kniat auch mit weniger zufrieden. Drei Punkte sollen es aber sein. "Ich würde niemals im Vorfeld nur einen Punkt unterschreiben. Das ist nicht unsere Denkweise. Denn dann bräuchte ich gar nicht in das Duell zu gehen. Wir wollen uns messen und wir wollen die Besseren sein", so der Coach des DSC.

   
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