"Wird doch kein Geisterspiel": VfL mit 2.000 Fans nach Havelse

An der Bremer Brücke gelang dem VfL Osnabrück die Trendwende. Der 2:0-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken soll die Lila-Weißen nun beflügeln, um beim TSV Havelse am Samstag (14 Uhr) nachzulegen. Cheftrainer Timo Schultz und seine Mannschaft gehen davon aus, dass es ein Gegner wird, der eklig zu bespielen sein wird. Aber die VfL-Fans können helfen.

"Die muss man erstmal knacken"

Auch im letzten Heimspiel musste sich der VfL lange gedulden, aber am Ende fuhr Osnabrück den ersten Sieg der Saison ein. Erleichterung machte sich an der Bremer Brücke breit. "Das tat uns unfassbar gut", fand Kevin Schumacher nach dem Erfolgserlebnis im Vereins-TV- "Und ja, das macht auch Lust auf mehr." Der 27-Jährige will vor der Länderspielpause nachlegen – und trifft dabei auf seinen Ex-Klub, den TSV Havelse. "Das wird eine Mannschaft, die eklig zu bespielen ist", war sich Schumacher im Vorfeld sicher. Der Außenbahnspieler sprach aus Erfahrung, denn mit seinem Tor in den Aufstiegsspielen schoss Schumacher den TSV vor vier Jahren schon einmal in die 3. Liga.

"Das ist eine Mannschaft, die man erstmal knacken muss. Das hat man ja jetzt auch schon gesehen", verwies der 27-Jährige auf die bisherige Ausbeute des kommenden Gegners. Gegen Hoffenheim II (0:0) und Essen (1:1) holte der Aufsteiger schon zwei Punkte, ehe er sich knapp gegen Aue (1:2) geschlagen geben musste – nach Führung. "Aber wenn wir so spielen wie gegen Saarbrücken, denke ich mal, dass nichts anbrennen wird", legte sich Schumacher trotzdem fest. Wohlwissend, dass rund 2.000 VfL-Fans in Havelse zur Unterstützung kommen werden. "Die werden da gut Alarm machen in dem kleinen Stadion. Dann wird es doch kein Geisterspiel."

"Du steigst nicht aus versehen auf"

Optimistisch zeigte sich auch Cheftrainer Timo Schultz, der den ersten Sieg als VfL-Coach genossen hat. "Das Selbstvertrauen steigt, die Stimmung war gut. Trotzdem haben wir wieder ordentlich gearbeitet", versprach Schultz nach der Trainingswoche. Die Zuversicht sei da, die Vorsicht aber auch. Havelse wird kein Selbstläufer werden. "Du steigst nicht aus versehen auf", warnte der Osnabrücker Coach vor Leichtsinn nach dem ersten Sieg. "Ich glaube, wir sind nicht in der Situation, dass wir eine Mannschaft auf die leichte Schulter nehmen können. Dementsprechend wissen wir, was uns erwartet." Ausfälle hatte Schultz bis dato nicht zu beklagen.

   

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