Wie die Würzburger Kickers für die Regionalliga planen

Nach sieben Jahren im Profifußball geht es für die Würzburger Kickers nun zurück in den Amateurbereich. liga3-online.de zeigt, wie die Unterfranken für die Regionalliga planen.

Großer Umbruch kündigt sich an

Trainer: Torsten Ziegner, Danny Schwarz und Ralf Santelli: Gleich drei Trainer durften sich bei den Würzburger Kickers in dieser Saison versuchen, nachhaltig erfolgreich war niemand. Und so werden die Kickers mit einem neuen Coach in die Regionalliga gehen: Marco Wildersinn, zuletzt bei Hoffenheim II, steht künftig an der Seitenlinie. Wie das Trainerteam aussehen wird, ist noch offen. Bekannt ist bislang nur, dass Co-Trainer Philipp Eckart und Torwarttrainer Marco Langner keine Rolle in den Planungen spielen.

Mannschaft: Nach dem erneuten Abstieg wird es einen großen Umbruch geben – zumal aus der aktuellen Mannschaft lediglich Peter Kurzweg einen Vertrag für die Regionalliga besitzt. Aus dem Nachwuchs rücken Samuel Röthlein und Linus Eiselein auf, zudem stehen mit Thomas Haas (1. FC Schweinfurt) und Marius Wegmann (FV Illertissen) schon zwei Neuzugänge fest. Zusammen mit Leih-Rückkehrer Taha Aksu umfasst der aktuelle Kader für die kommende Saison somit erst sechs Spieler. Es wartet somit viel Arbeit auf den neuen Sportvorstand Jürgen Knost.

Definitiv gehen werden David Kopacz (FC Ingolstadt) und Christian Strohdiek (Karriereende). Auch Spieler wie Marvin Pourié, Lars Dietz, André Becker und Marvin Stefaniak sind nicht zu halten. Kapitän und Torwart Hendrik Bonmann soll laut der "Kronen-Zeitung" bereits beim österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC unterschrieben haben. Dort ist er offenbar als Stammkeeper eingeplant – und könnte damit in der kommenden Saison möglicherweise in der Europa League spielen.

"Flyerlarm" bleibt

Finanzen: Trotz des Abstiegs bleibt Geldgeber "Flyerlarm" dem Klub weiter treu und setzt sein Engagement in der kommenden Saison in unveränderter Höhe fort. Keine unwichtige Nachricht für den FWK, der auch in der Regionalliga unter Profibedingungen arbeiten will. Mit welchem Budget die Kickers planen können, ist nicht bekannt. In der Etat-Tabelle der Bayern-Staffel dürften die Unterfranken aber im oberen Drittel einzuordnen sein.

Ziel: Den direkten Wiederaufstieg haben die Kickers bislang zwar noch nicht offiziell ausgerufen, doch dass es so schnell wie möglich zurück in die 3. Liga gehen soll, ist klar. Dass der Meister der Bayern-Staffel in der kommenden Serie zunächst in die Relegation gegen den Nordost-Meister muss, erschwert die Angelegenheit allerdings. Hinzukommt, dass mit Bayern München II ein Schwergewicht nach dem verpassten Aufstieg in dieser Saison einen neuen Anlauf nehmen wird. Zur Einordnung: Als Tabellenzweiter liegt der FCB vor dem letzten Spieltag satte 21 Punkte vor Rang 3. Dazu hat der Drittliga-Meister bereits 110 Tore erzielt – mehr als Aufsteiger Bayreuth.

   
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  • DM von 1907

    Würzbugr bleibt für mich auch hier kein Auufstiegskandidat.Leider! Zu schlecht war die letzte Saison.

    • Matthias Mewes

      …abwarten. Sie werden mit ihren finanziellen Mitteln schon eine, zumindest auf dem Papier, starke Mannschaft zusammen stellen. Dann liegt der Ball beim Trainer.
      Dann wären noch Bayern II und Unterhaching (mit seinen neuen Millionen) nicht zu unterschätzen.
      Und – dem Meister winkt noch ein Relegationsspiel gegen den (sicher wieder traditionsreichen) Meister aus dem Nordosten.

      • Karlheinz Stummer

        Das ganze geht mir schon wieder zu schnell. Erst einmal ankommen und in der Regionalliga dann die nötigen Ergänzungen an den Main holen. Es kann nicht sein das bei unserem Verein jedes Jahr 19 Spieler den Verein verlassen und eben so viele Neu dazukommen. Das dies eines Tages mal schiefgeht, haben wir leider in der letzten Saison erlebt.

    • Karlheinz Stummer

      Von dieser Söldnertruppe haben wir uns Gott sei Dank getrennt bzw. von der alten Mannschaft hat nur Kurzweg einen gültigen Vertrag.

  • DM von 1907

    Würzbugr bleibt für mich auch hier ein Abstiegskandidat.

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