SV Wehen Wiesbaden: Makellos an der Spitze

Der Höhenflug des SV Wehen Wiesbaden geht weiter. Führte Trainer Rüdiger Rehm die Mannschaft in der vergangenen Saison von einem Abstiegsplatz noch auf einen respektablen siebten Rang, so thront der SV Wehen Wiesbaden nach drei Spieltagen mit einer weißen Weste an der Tabellenspitze.

Verlust von Lorenz momentan kein Thema mehr

Am 13. Februar übernahm der 38-Jährige den damaligen Tabellen-Achtzehnten. Es folgten 31 Zähler aus 16 Punktspielen sowie der Sieg des Hessen-Pokals. In der neuen Spielzeit setzen die Rehm-Schützlinge den Trend fort und grüßen nach drei Siegen mit 6:0 Toren von ganz oben.

Die Mitfavoriten-Rolle durfte man den Südhessen aufgrund einer guten Transferpolitik im Sommer zugestehen. Wie sich der Abgang von Leistungsträger Marc Lorenz (Karlsruher SC) auswirken würde, war jedoch nicht abzusehen. Auf der linken Seite agieren Vereins-Oldie Alf Mintzel und der junge Neuzugang von der zweiten Mannschaft RB Leipzigs, Sören Reddemann, allerdings nach den ersten Spieltagen sehr souverän. Reddemann erzielte gegen den FC Carl Zeiss Jena gar den 1:0-Siegtreffer.

Rehm hat namhafte Neuzugänge noch in der Hinterhand

Der 4:0-Auswärtssieg beim VfL Osnabrück war bislang ein Ausrufezeichen hinsichtlich der Ambitionen des Sportvereins in diesem Jahr. Stürmer Manuel Schäffler setzte seinen Torreigen aus der Rückrunde fort. Zudem durfte sich auch noch Rostock-Neuzugang Stephan Andrist in die Torschützenliste eintragen. Gegen Unterhaching erzielte David Blacha das goldene Tor.

Generell überrascht es, dass die namhaftesten Neuzugänge noch nicht maßgeblich zur Entfaltung kommen. So konnten sich Stephan Andrist, Jeremias Lorch und Moritz Kuhn bei Rüdiger Rehm anscheinend noch nicht nachhaltig für einen Stammplatz empfehlen. Wohl dem allerdings, der wie Rehm über den Luxus verfügt, solche Spieler noch in der Hinterhand zu haben, wenn demnächst auf die weiße Weste der Wiesbadener Jagd gemacht wird. Schon am Samstag (14 Uhr) wartet der Karlsruher SC – mit Ex-SVWW-Spieler Marc Lorenz.

 
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