Wegen Verletzung: HFC sucht nach Wagefeld-Ersatz

Nach 21 Spieltagen befindet sich der Hallesche FC auf dem 18. Tabellenplatz und muss sich intensiver als erwünscht mit dem Thema Abstieg beschäftigen. Vor allem das Fehlen von Mittelfeld-Routinier Maik Wagefeld wird bei den Saalestädtern deutlich. Im August des vergangenen Jahres bestritt der 32-Jährige sein letztes Spiel in der aktuellen Spielzeit, danach stoppte ihn ein Achillessehenanriss.

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Verein spart Wagefelds Gehalt

Deshalb scheint der Verein nun die ursprüngliche Vorgabe, keine Ablösesummen für neue Spieler auszugeben, zu revidieren. "Wir suchen einen erfahrenen Mann, der uns hilft, unter allen Umständen die Klasse zu halten. Wir suchen einen Maik Wagefeld in Topform, der aber nicht Maik Wagefeld heißt", erklärte HFC-Präsident Michael Schädlich gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung" (MZ). Jedoch scheint dieses Profil nicht durch einen aktuellen Drittliga-Spieler erfüllt zu werden, weshalb der Blick von ihm und Manager Ralph Kühne Richtung 2. Bundesliga geht. Doch das Problem ist, "dass sie alle unter Vertrag stehen", so Kühne. Somit müsse man "finanziell an die Grenze unserer Möglichkeiten" gehen, "ohne allerdings die Lizenz zu gefährden", versprach der Präsident in der "MZ". Zugute kommt dem Verein, dass dieser seit längerer Zeit nicht mehr das Gehalt Wagefelds bezahlt. Nach sechs Wochen übernimmt bei Fußballern die Berufsgenossenschaft die Weiterzahlung des Gehalts. Die Ersparnisse beim HFC laufen sich nach Schätzungen somit auf 30.000 bis 40.000 Euro. Auch ein weiterer Stürmer soll noch nach Halle gelockt werden, so Schädlich, "aber wichtiger ist zunächst die andere Personalie.“

FOTO: Flohre Fotografie

   
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