Waldhof Mannheim bleibt oben dran: "Ein guter Schritt"

Der SV Waldhof Mannheim entwickelt sich zur Heimmacht und klettert durch den 2:1-Sieg gegen den Halleschen FC am Samstag auf den 4. Platz. Gänzlich zufrieden zeigte sich Trainer Patrick Glöckner nach dem Spiel dennoch nicht und sah noch Potenzial nach oben.

Überlegenheit als Schlüssel

Seit der 0:2-Heimpleite zum Auftakt der Saison gegen Magdeburg schaffte es kein Team mehr, drei Punkte aus dem Carl-Benz-Stadion zu entführen – nicht einmal Bundesligist Eintracht Frankfurt konnte den Waldhof im DFB-Pokal besiegen. Der Lauf hielt auch gegen den Halleschen FC. In Ekstase verfallen wollte Mannheims Coach Patrick Glöckner nach dem Spiel dennoch nicht und sprach am Mikrofon bei "MagentaSport" lediglich von einem "guten Schritt". Trotzdem sei er "zufrieden" mit der Leistung seiner Mannschaft gewesen. "Gerade bei einem Heimspiel – das war uns wichtig – gegen einen guten Gegner", ordnete er die Leistung seiner Mannen ein.

Dass trotz vollkommener Überlegenheit nur ein auf dem Papier knappes 2:1 stand, trübte die Freude jedoch ein wenig. "Natürlich hätten wir den Sack früher zumachen können", gestand Glöckner ein. Wichtiger sei dem 44-Jährigen aber gewesen, dass er sehen konnte, dass sein Team "von der ersten Minute an sehr gut im Spiel war", wie er auf der anschließenden Pressekonferenz bestärkte. Gezeigt habe sich dies durch einen "unglaublichen Flow und eine sehr großen Ballsicherheit" bestätigt. Am Ende stand eben auch ein verdienter Sieg, der zur Folge hatte, dass die Mannheimer aus den letzten sechs Partien starke 13 Punkte mitnehmen konnten und mit 15 Punkten insgesamt den vierten Rang einnehmen – zwei Zähler hinter den drittplatzierten Osnabrückern. "Damit sind wir sehr zufrieden", bilanzierte der Übungsleiter.

Konstanz als Ziel

Dass diese drei Punkte am Ende irgendwie noch fraglich wurden, lag indes am knappen Ergebnis, das nach einer "hervorragenden ersten Halbzeit" auch bis zum Schlusspfiff Bestand haben sollte. Der Anschlusstreffer, der in die starke Phase des SVW fiel, war indes für Glöckner leicht zu erklären: "Wir haben leider in Unterzahl, als Marco Höger gerade draußen war, genau den Pass in die Schnittstelle bekommen, wo er normalerweise steht", analysierte er. "Völlig überraschend" sei der Treffer von Halles Youngster Jan Shcherbakovski dabei gewesen (22.).

Am Ende brannte somit zwar nichts an, und der Lauf des Waldhofs, der somit seit drei Spielen ungeschlagen ist, hält auch weiter an. Doch es schien, als wäre es nun wichtiger, den Fokus auf größere Ziele zu richten. "Wir haben ja ambitionierte Ziele und wollen die Schritt für Schritt verfolgen", zeigte sich Glöckner überaus fokussiert. Eine Maxime, um diese Ziele zu erreichen, ist es für den Chefcoach nun, die Leistung zu konservieren. So bestehe er darauf, "dass die Mannschaft diese Leistung konstant bringt". Eine weitere Gelegenheit bietet sich den Mannheimern am kommenden Samstag gegen Eintracht Braunschweig.

   
  • Joe

    Ich darf dich mal an deinen Kommentar vor 2 Monaten ,im Bezug auf Lebeau, erinnern:
    Luzifer98 • vor 2 Monaten • edited

    Wie
    kommt man auf solche Spieler? Wollten die Barackler nicht noch Spieler
    mit viel Erfahrung holen? Dieser Franzose gehört nicht dazu, ich glaube,
    die haben sich gewaltig verpokert mit den Neuzugängen.

    Der Junge ist eine absolute Bereicherung für unser Spiel. Sehr gutes Scouting von Jochen Kienz .

  • Luzifer98

    Mit Höger, Schnatterer, Lebeau und Rossipal zusammen mit dem vorhandenen Personal haben die Barackler sich eine gute Mannschaft zusammen gekauft.

    • Monnemer

      Sind definitiv gute Jungs, nur wurde keiner davon gekauft. Waren alle ablösefrei :)

    • ralf sandreuther

      zusammengekauft gilt für einen verein 60 km westlich von baracklertown….
      und dann ablöse mit insolvenz umgehen. sowas nennt man sozialschmarotzer!!!

Back to top button