Waldhof kommt Rettung näher: "Brauchen aber noch Punkte"

Den vierten Sieg in Folge hat der SV Waldhof Mannheim in Duisburg zwar verpasst, ist nach dem 1:1 nun aber bereits seit sechs Spielen ungeschlagen und kommt der Rettung damit näher. Fridolin Wagner mahnte jedoch, dass der SVW noch Punkte brauche.

Waldhof kann mit Remis leben

Sie feierten nach Schlussende ausgelassen, die über 1.000 mitgereisten Waldhof-Fans. "Der SVW steht wieder auf, ihr werdet es schon sehen!" wurde im Gästeblock immer wieder angestimmt. Aufgestanden sind die Buwe in den letzten Wochen tatsächlich, was 14 Punkte aus den letzten sechs Spielen eindrucksvoll zeigen. Auch in Duisburg sollten am Freitagabend wieder drei Zähler her, am Ende wurde es zwar nur ein Remis, mit dem die Kurpfälzer aber leben konnten.

"Wir hatten in der ersten Halbzeit wenig Zugriff und sind viel hinterhergelaufen. Da kannst du eigentlich froh sein, dass wir nur mit 0:1 in die Halbzeit gegangen sind", analysierte Trainer Marco Antwerpen im Interview mit "MagentaSport", nachdem Terrence Boy den Ball nach einer halben Stunde unglücklich im eigenen Tor untergebracht hatte. Die zweite Halbzeit, in der Mannheim seinerseits durch ein Eigentor von Duisburgs Fleckstein zum Ausgleich gekommen war (69.), sei anschießend "wesentlich besser" gewesen, sodass der 52-Jährige mit dem Punkt zufrieden war.

Sechs Punkte vor Rang 17

Dieser sorgt dafür, dass Mannheim einen Vorsprung von acht Zählern auf den MSV Duisburg wahrt und den Vorsprung die Abstiegsplätze vorerst auf sechs Punkte ausbaut. Hinzukommt die um 17 Treffer bessere Tordifferenz. Bei nur noch fünf Spielen rückt die Rettung allmählich näher, wenngleich Fridolin Wagner mahnte: "Wir brauchen aber noch Punkte." Deren sieben aus den verbleibenden Partien dürfen schon reichen. Auf Hochrechnungen wollte Antwerpen jedoch verzichten: "Du musst deine eigene Leistung auf den Platz bringen, musst liefern und musst Punkte holen. Das haben wir in den letzten Wochen gemacht."

Entsprechend sei für die Partie in Duisburg auch keine Extra-Motivation nötig gewesen, wie Wagner hervorhob: "Wir haben dieses Jahr viel Scheiße gefressen und haben daher bisschen Appetit auf das Siegen. Wenn man dann einmal erfolgreich ist, will man das immer wieder haben. Da muss man gar nicht so motivieren, wir müssen einfach immer wieder an unsere Leistungsgrenze rankommen." Auch am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen. "Da freuen wir uns brutal darauf, weil wir wissen, was wir in der Lage sind, zu leisten", so Antwerpen. Auf Kapitän Marcel Seegert müssen die Buwe dann allerdings verzichten, nachdem der Innenverteidiger seine fünfte gelbe Karte gesehen hatte.

   

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