Wacker Burghausen will nicht von Lizenzentzügen profitieren

Nach sechs Jahren Drittliga-Zugehörigkeit muss der SV Wacker Burghausen den Gang in die Regionalliga antreten. Es war nach den Spielzeiten 2008/2009 und 2010/2011 der dritte sportliche Abstieg des Gründungsmitglieds der Dritten Liga, die seit 2008 besteht. Zuvor profitierten die Bayern zwei Mal von den Lizenzentzügen anderer Vereine, doch dieses Jahr möchte der Verein – sollte es dazu kommen – keinen positiven Nutzen daraus ziehen. Dies teilte Burghausens Bürgermeister Hans Steindl am vergangenen Freitag in einer Pressekonferenz mit. Da der SVW als Tabellenachtzehnter absteigt, müsste ohnehin mindestens zwei Vereinen die Spielberechtigung für die kommende Drittliga-Saison verwehrt werden.

U23 wird vom Spielbetrieb abgemeldet

Zudem gab der Verein bekannt, die U23 vom Spielbetrieb abzumelden, um Geld einzusparen, das für die erste Mannschaft und den Jugendbereich benötigt wird. In der Regionalliga möchte der Verein nun einen Neustart beginnen, warnte jedoch ausdrücklich davor, beim "Abenteuer" Regionalliga nicht noch weiter "runterzufallen", also womöglich noch ein weiteres Mal abzusteigen. Auch personell wird sich bei den Salzachstädtern einiges ändern. Geschäftsführer Florian Hahn, Präsident Klaus Schultheiss und dessen Präsidiumskollege Reinhard Frauscher werden ihre Ämter aufgeben und teilten mit, dass ihnen die Arbeit in dem Verein nicht immer Freude bereitet hätte.

FOTO:  FU Sportfotografie

 
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