Vorfälle in Jena: Hansa erneut zur Kasse gebeten

Fast 70.000 Euro musste der F.C. Hansa Rostock seit letzter Woche für diverse Fan-Vergehen zahlen, am Mittwoch verhängte das DFB-Sportgericht eine weitere Geldstrafe.

Bengalo, Böller, rassistische Parolen

7.100 Euro werden fällig, weil Fans beim Auswärtsspiel in Jena am 3. November ein bengalisches Feuer abbrannten und es in den Innenraum warfen. Außerdem wurde in der 57. Minute ein Böller gezündet. Darüber hinaus sollen Rostocker Zuschauer kurz nach Abpfiff der Partie rassistische Parolen in Richtung der Jenaer Anhänger skandiert haben, wie der DFB mitteilte. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht, Hansa kann innerhalb von 24 Stunden Einspruch einlegen und damit eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen.

Gesamtsumme nun bei 92.000 Euro

Sollte es bei der Strafe bleiben, erhöht sich die Gesamtsumme in dieser Saison auf 92.075 Euro. Damit würde Hansa seine Spitzenposition in der Strafentabelle weiter ausbauen. Eine weitere Geldstrafe kündigt sich nach der Pyroshow beim Spiel in Uerdingen bereits an. Sehr zum Ärger von Vorstandschef Robert Marien, laut dem mittlerweile ein Maß erreicht sei, "das nicht zu akzeptieren ist", wie er zu Wochenbeginn sagte. Insgesamt wurden sei 2013 fast 400.000 Euro fällig – so viel wie bei keinem anderen Drittligisten in diesem Zeitraum.

   
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