Vollmann warnt: "Nur verteidigen geht nicht"

Seit elf Spielen ist der VfR Aalen zuhause ungeschlagen. Am Samstag erwarten die Württemberger mit Paderborn die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Für VfR-Trainer Peter Vollmann ist die Favoritenrolle klar verteilt.

"Sorglosigkeit" im Abwehrverhalten

Gut eine Woche ist vergangen, doch noch immer ist Peter Vollmann etwas verärgert. Am Freitag gab seine Mannschaft in Zwickau eine 0:2-Führung aus der Hand und holte am Ende nur ein Unentschieden. Besonders die "Sorglosigkeit" im Abwehrverhalten missfiel dem VfR-Trainer. Dabei ist Zwickau im unteren Tabellenmittelfeld zuhause. Nun wartet auf die Schwaben von der Ostalb ein ganz anderes Kaliber: Tabellenführer SC Paderborn.

Für Vollmann sind besitzt die Gästemannschaft aus Ostwestfalen auf "jeder Position eine sehr gute Qualität" und ist deswegen auch der klare Favorit. "Wir haben einen Gegner, der sehr gut gegen den Ball arbeitet und sehr früh stört", beschreibt Vollmann die Spielweise der Paderstädter. Ziel sei es daher, dem Gegner mit Teamwork und einer starken Mentalität zu begegnen und ihn vermehrt in Zweikämpfe zu verwickeln. Doch Vollmann weiß auch: "Nur verteidigen geht nicht". Vielmehr müsse seine Mannschaft versuchen, sich selbst Spielanteile zu erarbeiten.

Matthias Morys wieder mit dabei

Nach wie vor ist die Personaldecke beim VfR angespannt. Besonders im Mittelfeld. Zwar stehen am Samstag wieder Matthias Morys und Maximilian Weizmüller zur Verfügung, dafür muss aber Daniel Stanese aufgrund einer Gelbsperre passen. Auch Rico Preißinger ist noch verletzt. Youngster Sebastian Vaisiliadis befindet sich noch im Aufbautraining.

Bislang weisen die Aalener eine erfreuliche Heimbilanz auf. Zwei Niederlagen stehen neun Siegen gegenüber. Trotzdem ist sich Vollmann sicher: Verteidigt seine Mannschaft gegen den SCP so wie zuletzt gegen Zwickau, "dann können wir jetzt schon sagen, haben wir das Spiel verloren". Immerhin hat der Tabellenführer schon 64 Tore in dieser Saison geschossen.

   
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