28. Februar 2018 um 17:11 Uhr

Volles Programm im März: Die Teams im Check #1

Von

© imago/Rudel

Der Monat März wartet für alle Drittligisten inklusive einer Englischen Woche mit sechs Spieltagen auf. Für die Teams im Auf- und Abstiegskampf steht also ein vorentscheidender Monat ins Haus, bevor es im April ans Eingemacht geht. liga3-online.de checkt die Aufgaben aller Clubs im kommenden Monat und gibt anhand der bisherigen Entwicklung eine Punkteprognose ab. Zunächst schauen wir auf die Teams aus der oberen Tabellenhälfte.

Zehn Zähler aus sieben Rückrundenbegegnungen. Bei Magdeburg hat sich der Lauf aus der Hinrunde noch nicht fortgesetzt. Da die Konkurrenz hier und da allerdings auch etwas liegen und die Witterung einige Partien ausfallen lässt, thronen die Blau-Weißen noch an der Tabellenspitze. Die Magdeburger sollten im März vor allem auf ihre Heimstärke bauen.

Spiele im März:

  • Zwickau (H)
  • Paderborn (A)
  • Aalen (H)
  • Jena (A)
  • Osnabrück (H)
  • Unterhaching (A)

Prognose: 10-12 Punkte

Drei vom Papier her relativ machbare Aufgaben daheim, aber auswärts ambitionierte Hürden. Die Magdeburger sollten auf ihre Macht in der MDCC-Arena bauen und auswärts im Eichhörnchen-Stil das Punktekonto nach und nach ausbauen.

 

Die Liboristädter kamen mit zwei Siegen gut aus der Winterpause. Zuletzt stotterte bei nur einem Tor aus den letzten vier Pflichtspielen allerdings der sonst so kräftige Offensivmotor gewaltig. Mit dem Nachholspiel in Meppen besitzt die Baumgart-Elf sogar ein weiteres Spiel, in dem sie versuchen sollte, das Polster auf die Konkurrenz im Aufstiegskampf weiter auszubauen.

Spiele im März:

  • Münster (A)
  • Magdeburg (H)
  • Rostock (A)
  • Zwickau (H)
  • Bremen II (A)
  • Meppen (A)
  • Aalen (A)

Prognose: 9-12 Punkte

Nur zwei Heimspiele, dazu aber teils harte Auswärtsbegegnungen. Besonders die letzte März-Woche mit drei Partien auf fremden Platz in Folge verlangt dem SCP alles ab, auch die anstehende Englische Woche hat es in sich. Die individuelle Klasse hilft der Mannschaft aber, um auch im März auf den direkten Aufstiegsrängen zu bleiben.

 

Die Unberechenbarkeit der Rehm-Schützlinge machte auch zu Rückrundenbeginn keine Pause. Fegte man Ende Januar Osnabrück noch mit 5:1 vom Platz, konnte man daheim gegen Bremen II eine Niederlage gerade noch so abwenden. Der März mit Spielen gegen keine Konkurrenz im Aufstiegskampf hilft den Hessen allerdings, ihre Qualität unter Beweis zu stellen.

Spiele im März:

  • Chemnitz (A)
  • Lotte (H)
  • Großaspach (A)
  • Erfurt (H)
  • Meppen (A)
  • Würzburg (H)

Prognose: 11-13 Punkte

Der März meint es gut mit den Wiesbadenern, zumindest vom Papier her. Zwar lässt man auswärts auch mal etwas liegen, doch die vermeintlich leichteren Aufgaben ebnen den Rehm-Schützlingen den Weg, um sich an das Spitzenduo aus Magdeburg und Paderborn weiter heranzupirschen.

 

In allen sieben Begegnungen der Rückrunde kassierte der KSC gerade erst einmal zwei Gegentore. Zuletzt hielt Keeper Uphoff seinen Kasten gar viermal in Folge sauber. Da vorne Goalgetter Fabian Schleusener wie am Fließband trifft, dürfte sich die gute Balance aus Offensive und Defensive im März weiter fortsetzen.

Spiele im März:

  • Lotte (A)
  • Großaspach (H)
  • Erfurt (A)
  • Meppen (H)
  • Würzburg (A)
  • Münster (H)

Prognose: 14-16 Punkte

Die Badener stapfen mit großen Schritten auf die Aufstiegsränge der 3. Liga zu. Da die Spitzenspiele gegen die Konkurrenz erst im späteren Saisonverlauf warten, bringt sich das Team von Trainer Alois Schwartz rechtzeitig für den Endspurt brilliant in Stellung.

 

Acht Siege in den vergangenen zehn Spielen: Auch wenn Trainer Pavel Dotchev gern tiefstapelt, gehört Hansa in dieser Spielzeit zum Kreis der Aufstiegsfavoriten. Mit dem 1:0-Sieg zuletzt über den Tabellenführer 1. FC Magdeburg haben sie diesen Ruf noch einmal untermauert. Zudem kann die Kogge mit einem Nachholspiel im Rücken aus eigener Kraft auf den Relegationsrang springen.

Spiele im März:

  • Bremen II (A)
  • Zwickau (A)
  • Paderborn (H)
  • Aalen (A)
  • Großaspach (A)
  • Jena (H)
  • Osnabrück (A)

Prognose: 12-14 Punkte

Fünf von sieben Aufgaben finden im März beim Gegner statt. Für die auswärtsstarken Schützlinge von Trainer Dotchev nicht unbedingt ein Nachteil. Allerdings werden zwei Englische Wochen ihre Spuren bei der Kogge hinterlassen. Dennoch reicht die Punktausbeute, um im Spitzenquartett um den Relegationsrang weiter mitzumischen.

 

Die Elf aus der Domstadt hält sich, allen Unkenrufen zum Trotz, weiter in der Spitzengruppe. Zuletzt ließ das Team von Trainer Uwe Koschinat beim 1:0-Heimsieg über Mitkonkurrent Wehen Wiesbaden aufhorchen. Die Fortunen ziehen aus ihrem Underdog-Status und dem geschlossenen Mannschaftsgeist, der so manche Verletzungsmisere auszugleichen scheint, viel Kraft.

Spiele im März:

  • Halle (A)
  • Chemnitz (H)
  • Lotte (A)
  • Großaspach (H)
  • Erfurt (A)
  • Meppen (H)

Prognose: 10-12 Punkte

Die Spielplaner haben es im März gut mit den Kölnern gemeint. Lösbare Auswärtsaufgaben und nicht zu hohe Heimhürden halten die Koschinat-Elf weiter im Aufstiegsrennen. Das Hammer-Programm wartet dann letztendlich an den abschließenden vier Spieltagen der Saison.

 

Die Vorstädter vor den Toren Münchens haben sich in den ersten Wochen aus dem Verfolgerfeld der Spitzenmannschaften verabschiedet. Nur zwei Punkte aus fünf Spielen waren zu wenig für die Schromm-Elf, um unter den Top 6 zu bleiben. Ob der 3:0-Heimsieg über Lotte der nötige Wachmacher für den Rest der Saison war, wird sich zeigen.

Spiele im März:

  • Großaspach (A)
  • Erfurt (H)
  • Meppen (A)
  • Würzburg (H)
  • Münster (A)
  • Magdeburg (H)

Prognose: 7-9 Punkte

Die Spielvereinigung kämpft sich in die Saison zurück. Zwar können die Blau-Roten nicht mehr an die Glanzpunkte der Hinrunde anknüpfen, im März sichert sich die Schromm-Elf aber überpünktlich den theoretisch schon feststehenden Klassenerhalt und sorgt für das ein oder andere Ausrufezeichen.

 

Wie die Vollmann-Truppe Woche für Woche trotz eines durch Verletzungen arg ausgedünnten Kaders ihre Leistungen abruft, nötigt nicht nur den Fans auf der Ostalb großen Respekt ab. Mit ihrer Heimstärke haben sich die Aalener zuletzt in die obere Tabellenhälfte gespielt. Ob sich der VfR dort angesichts des ambitionierten Programms im März halten kann, wird vor allem das künftige Schicksal des Aalener Lazaretts entscheiden.

Spiele im März:

  • Würzburg (A)
  • Münster (H)
  • Magdeburg (A)
  • Rostock (H)
  • Zwickau (A)
  • Paderborn (H)

Prognose: 6-9 Punkte

Der März wartet mit einigen Spitzenmannschaften auf den VfR. Der wird vor allem dank seiner Heimstärke für manche Überraschung sorgen und die von Trainer Peter Vollmann anvisierten 42 Punkte zum Klassenerhalt vorzeitig einfahren können.

 

Neben Unterhaching liefern auch die Emsländer eine für einen Aufsteiger mehr als respektable Spielzeit ab. Das kurzzeitige Zwischentief kurz vor Weihnachten hat die Neidhart-Elf aus den Kleidern geschüttelt. Zuletzt zeigten die Kicker beim 1:0-Sieg in Zwickau, dass es mit etwas Glück und Geschick auch auf des Gegners Platz funktionieren kann.

Spiele im März:

  • Jena (H)
  • Osnabrück (A)
  • Unterhaching (H)
  • Karlsruhe (A)
  • Wiesbaden (H)
  • Paderborn (H)
  • Köln (A)

Prognose: 9-11 Punkte

Das Emsland freut sich auf den März. Gleich sieben Spiele, darunter viermal daheim sowie der Auswärtskracher beim Nachbarschaftsduell in Osnabrück warten auf den SVM. Gerade in der Hänsch-Arena stellen die Neidhart-Schützlinge dem ein oder anderen Favoriten noch ein Bein.

 

Mit insgesamt sieben Siegen in Folge ließen die Mainfranken am Jahresanfang leise Hoffnungen auf dem Dallenberg aufkeimen, noch einmal in den Aufstiegskampf einzugreifen. Doch mittlerweile ist Realität beim Team von Michael Schiele eingekehrt, dem der Verein die Wanderung von den Abstiegsrängen in die obere Tabellenhälfte zu verdanken hat.

Spiele im März:

  • Aalen (H)
  • Jena (A)
  • Osnabrück (H)
  • Unterhaching (A)
  • Karlsruhe (H)
  • Wiesbaden (A)

Prognose: 7-9 Punkte

Der Druck des Abstiegskampfes bei den Mainfranken ist der Erleichterung gewichen. Dies werden die Anhänger auch im März merken. Die fehlende Anspannung sorgt für wechselhafte Auftritte. Nichtsdestotrotz hält sich die Schiele-Elf in der oberen Tabellenhälfte und sichert vorzeitig den Klassenerhalt.

 

Hinweis: Seit dem 25. Mai gilt unsere neue Datenschutzerklärung.