Viktoria Köln erhält Drittliga-Lizenz unter "kleineren" Auflagen

Aufsteiger Viktoria Köln darf aller Voraussicht nach auch in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen. Zwar steht der sportliche Abschluss der Liga noch aus, die Lizenz für die kommende Saison ist aber bereits erteilt – wenn auch unter Auflagen.

Grünes Licht vom DFB

Mit 35 Zählern und auf Rang 12 positioniert, kann man Viktoria Köln aktuell wohl am ehesten noch als Mittelfeldmannschaft in der 3. Liga bezeichnen – zum Relegationsplatz nach oben haben die Kölner aktuell neun Punkte, zum ersten Abstiegsplatz drei Zähler Abstand. Unter Köln stehen mit Chemnitz, Kaiserslautern, Magdeburg und Halle vier weitere Vereine schlechter dar, ganz abgesehen von Zwickau, Münster, Großaspach und Jena, die derzeit die Abstiegsplätze belegen.

Wann und in welcher Form der Abstiegskampf endgültig ausgefochten wird, ist aufgrund der aktuellen Krise noch unklar. Sicher ist aber: Sollte Viktoria Köln der Liga erhalten bleiben, stünde auch die Lizenzierung nicht mehr im Weg. Wie Finanz-Geschäftsführer Axel Freisewinkel der "Rundschau" bestätigte, habe Viktoria die Lizenz erhalten.

Knackpunkt Rasenheizung

Daran seien allerdings einige "kleinere Auflagen" gebunden, aus denen eine neue Rasenheizung für den Sportpark Höhenberg heraussticht. Der Bau einer solchen war vor der Krise für den Mai vorgesehen, müsste im Falle einer Fortführung der Liga aber verschoben werden: "Wir haben den DFB deshalb darum gebeten, den Einbau der Rasenheizung aufschieben zu dürfen", so Freisewinkel. Auch die aktuell fehlenden Einnahmen erschweren das Vorhaben zu diesem Zeitpunkt – die Installation einer Rasenheizung würde dem Bericht zufolge etwa 800.000 Euro kosten.

 
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