VfL: Walpurgis gibt sich trotz schwachen Starts kämpferisch

Das neue Jahr verlief für den VfL Osnabrück bisher nicht wie geplant. Zunächst wurde das Spiel gegen Arminia Bielefeld abgesagt, eine Woche später ging das Derby gegen Preußen Münster mit 0:2 verloren. Mit einem Spiel weniger und 35 Punkten stehen die Niedersachsen auf Platz neun. Der Aufstieg ist kein Muss, aber möchten sich die Lila-Weißen die Option, auch am Ende eventuell um Platz vier oder mehr mitspielen zu wollen, offenhalten, müssen in den kommenden Wochen die Ergebnisse stimmen. Und die Gegner haben es in sich: So kommt es zu Heimspielen gegen Köln, Bielefeld, Duisburg und die Stuttgarter Kickers. Auswärts muss das Team von Trainer Maik Walpurgis in Erfurt, Kiel und Wiesbaden ran.

Walpurgis: Werden bis zum letzten Spieltag das Maximale aus der Saison quetschen

Köln, am Freitag zu Gast, bezwang zuletzt Tabellenführer Bielefeld mit 3:0 – es war ein dickes Ausrufezeichen. Walpurgis ist dennoch optimistisch. Gegenüber der "Neue Osnabrücker Zeitung" sagte er: "Wir haben Fortuna Köln am Sonntag beim 3:0 über Bielefeld beobachtet und wissen, was auf uns zukommen kann. Wir konzentrieren uns voll auf diesen unangenehmen Gegner. Wenn wir genau so auftreten wie über weite Strecken gegen Münster und unsere Torchancen nutzen, werden wir die Punkte in Osnabrück behalten." Auch wenn der Abstand auf Rang drei mittlerweile sieben Punkte beträgt, aufgeben will beim VfL noch niemand: "Wir werden bis zum letzten Spieltag, bis zur letzten Minute an uns arbeiten und das Maximale aus der Saison quetschen. Die Liga ist leistungsdicht und eng." Ein Erfolgserlebnis gegen die Domstädter ist wichtig, schließlich steht nur fünf Tage später die Partie gegen Bielefeld auf dem Programm. Allzu viele Ausrutscher das sich die Mannschaft nicht mehr erlauben, wenn die Luft nicht schon nach wenigen Wochen im neuen Jahr raus sein soll.

   
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