VfL Osnabrück und Rot-Weiß Erfurt im Duell um Platz 4

Selten hat man die Mannschaft des VfL Osnabrück nach einem Spiel so enttäuscht gesehen. 90 Minuten gelungener Fußball beim Liga-Topklub RB Leipzig und am Ende doch nichts mitgenommen. Für den VfL ist Platz 3 damit wohl abgehakt, die Aufstiegsränge scheinen vergeben zu sein. Auf der anderen Seite auf dem Platz in der osnatel-Arena steht am kommenden Samstag (14.00 Uhr, live im Ticker bei liga3-online.de) hingegen mit dem FC Rot-Weiß Erfurt ein Team, das mit neu gewonnenem Selbstvertrauen wieder punkten will.

Osnabrück mit starker Leistung, aber ohne Punkte

Mit großen Erwartungen hatten sich die rund 300 Osnabrücker Fans am vergangenen Samstag auf den gut fünfstündigen Weg nach Leipzig gemacht, um die eigene Mannschaft beim wohl vorentscheidenden Spiel im Kampf um den Relegationsplatz zu unterstützen. Die Lila-Weißen wussten mit engagiertem Fußball und einigen Großchancen zu überzeugen, das einzige Tor des Tages erzielte aber der Liga-Zweite. Dementsprechend gefrustet sah man die Spieler des VfL nach der Partie, denn zumindest ein Unentschieden wäre wohl verdient gewesen. Für den VfL, der mit Dercho und Grimaldi, die unter der Woche mit dem Training aussetzten, gegen Erfurt planen kann und damit lediglich auf die Langzeitverletzten Merkens, Thomik und Karikari verzichten muss, dürfte das Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt wohl der allerletzte Stohhalm für ein Fünkchen Hoffnung auf den Relegationsplatz sein.

Erfurt schielt wieder auf Platz 4

Der FC Rot-Weiß Erfurt holte am vergangenen Samstag nach acht sieglosen Spielen in Folge und der damit einhergehenden Abstiegsangst endlich wieder drei Punkte und besiegte den VfB Stuttgart II überzeugend mit 4:2. Nun schielt man in Erfurt bereits wieder auf den 4. Platz, den derzeit niemand anderes als der kommende Gegner VfL Osnabrück inne hat. "Der Sieg über den VFB bedeutet nicht, dass wir schon durch sind, aber die drei Punkte geben uns ein gutes Gefühl, haben unser Selbstbewußtsein vor dem Ausritt nach Osnabrück deutlich gestärkt", sagte RWE-Innenverteidiger Andre Laurito auf der Internetseite der Erfurter. Vier Punkte trennen die beiden Mannschaften, mit einem Sieg würde sich RWE wieder in aussichtsreiche Position für Rang 4 begeben. Ohnehin kann man in dieser diesjährigen so engen 3. Liga noch gut sieben Teams die Chance auf Platz 4 und der Qualifikation für den DFB-Pokal zuschreiben. Das Spiel am Samstag in Osnabrück verspricht also spannend zu werden, denn für beide Teams wären es extrem wichtige drei Punkte im Kampf um den vierten Tabellenplatz.

Die 11 Fakten zum Spiel

Nicolas Feldhahn

173 Einsätze

Der Erfahrenste (die meisten Drittliga-Spiele)

Nils Pfingsten-Reddig

203 Einsätze

Adriano Grimaldi

(11 Tore + 2 Vorlagen)

Top-Scorer (Tore+Vorlagen)

Nils Pfingsten-Reddig

(4 Tore +6 Vorlagen)

1. bis 15. Minute

(9 Treffer)

Wann fielen die meisten Tore?

75. bis 90. Minute

(12 Treffer)

16. bis 30. Minute

(9 Gegentreffer)

Wann fielen die meisten Gegentore? (Minuten)

1. bis 15. Minute

(10 Gegentreffer)

Daniel Heuer Fernandes

(verpasste 90 Minuten)

Dauerbrenner (Einsätze in dieser Saison)

Philipp Klewin

(verpasste 90 Minuten)

Nils Zumbeel

(seit 1. Juli 2009)

Treuerster Spieler (Datum, seit wann ist er im Verein)

Nils Pfingsten-Reddig

(seit 1. Juli 2010

Nicolas Feldhahn

(9x Gelb, 1x Rot)

Kartensammler (in dieser Saison)

Marco Engelhardt

(10x Gelb)

Paul Thomik, Massimo Ornatelli, Nicolas Feldhahn

(jeweils 5 Vereine)

Weltenbummler (Anzahl Vereine, nur erste und zweite Mannschaften)

Jean-François Kornetzky

(8)

Adriano Grimaldi, Daniel Heuer Fernandes

(jeweils 450.000 Euro)

Teuerster Spieler (Marktwert)

Andre Laurito

(400.000 Euro)

Sturm

(21 Tore, 8 Vorlagen)

Der gefährlichste Mannschaftsteil

Mittelfeld

(17 Tore, 19 Vorlagen)

1

Siege in den letzten fünf Spielen gegeneinander

3

FOTO: Marcel Junghanns / Klettermaxe Photographie / Fototifosi 

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