Unter Bedingungen und Auflagen: VfL erhält Zweitliga-Lizenz

Nach dem sportlichen Erfolg hat der VfL Osnabrück auch eine wirtschaftliche Rückmeldung von der DFL bekommen: Die Zweitliga-Lizenz für die kommende Spielzeit wird den Lila-Weißen vorläufig erteilt – unter Auflagen und Bedingungen, die noch zu erfüllen sein werden.

Infrastrukturelle Auflagen

Ein positiver Lizenzbescheid von der DFL lässt erst einmal aufatmen. Nun müssen die Lila-Weißen noch Auflagen und Bedingungen erfüllen, die mit dem Bescheid einhergehen – wie gewohnt: Auflagen sind im Laufe einer Saison nachzuweisen, Bedingungen bereits bis Ende Mai.

Dementsprechend fordert die DFL von den Osnabrückern eine "personelle Verstärkung im Funktionsteam des VfL-Nachwuchsleistungszentrums" und den Ausbau der aktuell "unzureichenden, infrastrukturellen Voraussetzungen im städtischen Sportpark Illoshöhe" als Auflage. Weitere medientechnische und infrastrukturelle Kriterien der DFL habe der VfL mit einer Machbarkeitsstudie geprüft und vorgelegt, sodass auch die Erfüllung dieser Punkte in Anbetracht von "Medientechnik, Stadion und Sicherheit" nachweisen müssen.

Bedingung: Grundkapital muss erhöht werden

Unter den dritten großen Kriterienblock fallen die Finanzen, dort hat der VfL eine Bedingung von der Deutschen Fußball-Liga erhalten. Zum Nachweis der "wirtschaftliche Leistungsfähigkeit" müssen die Osnabrücker bis zum 29. Mai unter anderem eine "Erhöhung des gezeichneten Kapitals (Grundkapital) auf mindestens 2,5 Millionen Euro", die zur Sicherstellung des Spielbetriebs dienen sollen. Bereits im April hat der VfL Osnabrück dafür eine Kapitalerhöhung auf 1,9 Millionen Euro durchgeführt. Eine weitere Kapitalerhöhung ist im Mai geplant, wodurch mittels der Beteiligung von regionalen Kommanditaktionären die Kapitalauflage der DFL sowie die Bedingungserfüllung für die Lizenzerteilung im Rahmen der Ausschlussfrist gewährleistet wird.

"Mit der für Mai geplanten, weiteren Kapitalerhöhung, und der Unterstützung unserer langjährigen Partner werden wir auch die finanziellen Kriterien fristgerecht erfüllen können. Dabei sichert die Beteiligung regionaler Aktionäre das strategische Ziel der Unabhängigkeit unseres Traditionsvereins von fremden Investoren", erklärte VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend in einem Vereins-Statement. Sein Dank richte sich daher an alle, die "den aktuellen Erfolg überhaupt ermöglicht haben" und auch in Zukunft weitergehen wollen.

   
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