Uduokhai: 1860 würde bei Wechsel profitieren

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Die letzte Bundesligasaison lief für Felix Uduokhai nicht gerade optimal: Der ehemalige Spieler des TSV 1860 München sammelte kaum Spielpraxis, soll unzufrieden sein. Profitieren die Löwen letztlich davon?

Einsatz-Frust in Wolfsburg

So richtig angekommen ist Felix Uduokhai in Wolfsburg noch nicht. Nachdem sich der bei 1860 München ausgebildete Spieler zur Saison 17/18 dem Bundesligisten angeschlossen hatte, deutete alles darauf hin, dass es für den Innenverteidiger nach Plan laufen würde. Direkt zu Saisonbeginn sammelte der heute 21-Jährige Startelfeinsatz um Startelfeinsatz – bis ihn Knieprobleme immer wieder aus der Bahn warfen. Zum Schluss der Saison war Uduokhai eigentlich wieder einsatzbereit – doch dann kam die nächste Spielzeit.

Und die lief alles andere als zufriedenstellend: Nur elf Mal lief Uduokhai in der Liga auf, davon lediglich zwei Mal von Beginn an. Der Rest: Kurzeinsätze. Dementsprechend frustriert soll der Verteidiger laut "Abendzeitung"-Bericht sein – und Interesse bei anderen Vereinen geweckt haben.

Wechsel eher unwahrscheinlich

An dieser Stelle dürften die Löwen aufhorchen, denn: Dem Bericht zufolge würde Sechzig von einem Weiterverkauf profitieren. Derart unerwartete Einnahmen kämen dem klammen Drittligisten natürlich sehr gelegen.

Diese Hoffnungen muss der Verein aber wohl erst einmal begraben: Bei einem Gespräch mit VfL-Manager Jörg Schmadtke soll Uduokhai die sportliche Perspektive bei den Niedersachsen neu aufgezeigt worden sein. Der VfL will auf den Verteidiger bauen – somit wird ein Wechsel, der Geld in die Taschen der Löwen spülen würde, vorerst eher unwahrscheinlich.

   

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